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  • Sunday
    20.05.
    Kulturzentrum Schlachthof, Kassel
    Genre
    Französisches Chanson / Pop / Jazz
    Sun 20.05.2012
    Einlass: ab 19:00 Uhr
    Beginn: ca 20:00 Uhr
    Location
    Eintrittspreis
    Abendkasse: 16,-€ €
    Vorverkauf: 12,-€ €
    Veranstalter
    Links

    Entre-Nous – Da sind wir unter uns.

    Unter dieser Überschrift präsentieren und interpretieren Ghislaine (Gesang) und Thorsten Seydler (Klavier, Akkordeon, Mouthpercussion) französische Chansons mal nah am Original und mal neu arrangiert in Richtung Pop, Rock und Jazz.
    Altbekanntes wie “La mer” kommt dabei ebenso zu Gehör wie Modernes, beispielsweise Le sac des filles wo es um den Inhalt der Handtasche einer Frau geht… Bekannt sind sie auch durch die Leitung verschiedener Workshops und Chöre. Im Zentrum ihres Programms steht der Gesang, der zuweilen auch a cappella geboten wird.
    “Mit einem Hauch von Frühling… c’est le printemps” heißt das neue Programm mit Chansons u.a. von Serge Gainsbourg über Alain Souchon, Camille und Edith Piaf. Die richtige Mischung aus neuen und alten Chansons um aus dem Winterschlaf aufzuwachen.
    Besetzung: Ghislaine Seydler – Vocals / Thorsten Seydler – Piano, Akkordion, Clarinet

    Freeplay Duo

    Die beiden kanadischen Musiker Suba und Dylan reisen mit ihrem Programm rund um den Globus, um Konzerte und Workshops zu geben, dabei entführen sie die Akteure und Zuhörer vom Jazzclub in Manhattan durch die indischen Tempel über Europa (Beatles und Bach) und schaffen es dabei ab der ersten Sekunde den Funken der Begeisterung überspringen zu lassen. Das Publikum wird Zeuge, wie sich mit Hilfe einer Loopstation aus zwei Stimmen eine achtstimmige Komposition entwickelt. Diese mehrfach ausgezeichneten, international erfolgreichen und dabei überaus sympathischen Künstler sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.
    Das FreePlay Duo hat vor zwei Jahren bereits schon mal mit Entre-Nous zusammen konzertiert.
    Besetzung: Dylan Bell – vocals / Suba Sankaran – vocals

  • Tuesday
    22.05.
    Kulturzentrum Schlachthof, Kassel
    Genre
    Liedermacher
    Tue 22.05.2012
    Einlass: ab 19:30 Uhr
    Beginn: ca 20:30 Uhr
    Location
    Eintrittspreis
    Abendkasse: 18,-€ €
    Vorverkauf: 15,-€ €
    Veranstalter
    Links

    Eine jahrtausendealte Kunst in ihrer heutigen Form. Götz Widmann, Barde, Liedermacher, Songpoet, der sich mit nichts als seiner Gitarre vor die Leute stellt und von der ersten bis zur letzten Minute hingegeben den Saal verzaubert. Jetzt auf Tour mit seinem neuen Album „Ahoi“ und jeder Menge Klassikern. Lieder die einen ergreifen, authentisch, mitreissend, lustig, traurig, zärtlich, böse, herrlich einfach, hochraffiniert, vorgetragen mit einer einzigartig abgrundtiefen Stimme, die wie kaum eine andere Ehrlichkeit, Wärme und Menschenliebe ausstrahlt.
    Es gibt Künstler die werden irgendwann alt und es gibt Künstler die werden immer besser. Reifer, vielseitiger, niveauvoller als je zuvor spannt er mit seinen Songs einen Bogen über die komplette Bandbreite menschlicher Gefühlszustände, mit Mut zur Zerbrechlichkeit, zu leisen Tönen und trotzdem immer wieder einfach auch nur zum Kaputtlachen. Ein Muss für alle Freunde intelligenter deutscher Songs, live noch tausendmal intensiver als von CD, MP3, youtube oder was auch immer…

  • Tuesday
    22.05.
    Theaterstübchen, Kassel
    Genre
    Jazz
    Tue 22.05.2012
    Einlass: ab 20:00 Uhr
    Beginn: ca 20:00 Uhr
    Location
    Eintrittspreis
    Abendkasse: 15 €
    Vorverkauf: 13 €
    Veranstalter
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    CD-Release-Tour „SONGS WITHOUT WORDS“

    Die Zeit ist reif! Bisher hatte sich Florian Höfner vor allem als Pianist und treibende Kraft hinter der Gruppe Subtone einen Namen gemacht. Doch nach Jahren der Arbeit mit dem Kollektiv tritt er nun mit seinem eigenen Projekt ins Rampenlicht. Der zweifache Gewinner des ASCAP Young Jazz Composer Awards hat ein Quartett mit jungen Musikern aus der New Yorker Szene zusammengestellt, für das er brandneue Kompositionen geschrieben hat.
    Der Großteil der Stücke kommt im Gewand von Songs daher, mit großer Ruhe und melodischer Kraft, so dass auch ein Publikum angesprochen wird, das sich eher den Beatles als dem Bebop zugehörig fühlt. Doch auch eingefleischte Jazzfans kommen auf ihre Kosten, denn die vier sind Meister der Interaktion und Improvisation und haben den letzten Schliff ihrer musikalischen Ausbildung in einem Umfeld erhalten, aus dem in letzter Zeit Künstler wie Aaron Parks, Jason Moran oder Stefon Harris hervorgegangen sind.
    Mike Ruby am Tenorsaxophon wird bereits mit dem jungen Joshua Redman verglichen und spielt regelmäßig in der Band von Ari Hoenig. Bassist Sam Anning ist der Gewinner des Bell Awards als
    Young Jazz Musician of the Year und spielt u.a. mit George Garzone und Jim Black. Hans-Koller-Preisträger Peter Kronreif hat als Leader und Sideman auf bald 30 CDs getrommelt und ist als gefragter Tourneeschlagzeuger in vielen Ländern der Welt zu hören.
    Die Gruppe präsentiert ihre Debut-CD „Songs Without Words“ auf OA2 Records.

    Mike Ruby – Tenor-, Sopransaxophon
    Florian Höfner – Piano
    Sam Anning – Bass
    Peter Kronreif – Schlagzeug

  • Wednesday
    23.05.
    Kulturzentrum Schlachthof, Kassel
    Genre
    Ska / Rock / Reggae
    Wed 23.05.2012
    Einlass: ab 19:30 Uhr
    Beginn: ca 20:30 Uhr
    Location
    Eintrittspreis
    Abendkasse: 14,-€ €
    Vorverkauf: 10,-€ €
    Veranstalter
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    The Toasters können damit aufwarten, die dienstälteste Ska-Formation der USA zu sein. Bereits 1981 hatten sie ihren ersten Gig im legendären Club A7 in Manhatten, New York City. Seitdem haben sie sich frech und ausdrucksstark, mit unverwechselbarem Klang und Attitüde ihre ganz besondere Nische in der Musikgeschichte geschaffen. Von Kritikern und Fans werden sie gleichermaßen als Erfinder des 3rd Wave Ska bezeichnet und ebneten damit den Weg für Bands wie The Bosstones, The Slackers oder The Aggrolites.
    Von amerikanischen Reklametafeln prangte der Tribut “New York’s Ska pioneers”, die kalifornische Presse bezeichnete sie gar als “the Miles Davis of Ska”.
    Als Schmelztiegel verschiedenster kultureller Einflüsse drückt New York City dem Toasters-Sound nach wie vor seinen unverwechselbaren Stempel auf. So bunt wie das Leben der Stadt ist auch die Zusammensetzung und musikalische Bandbreite der Band.
    Die Toasters bringen eine einzigartige Mixtur aus World-Beat, Soul, Rap, Reggae und Ska mit Rock- und Punkeinflüssen auf die Bühne. Das Resultat ist eine Mischung extrem tanzbarer Musik, die von der Band selbst »East-Side-Beat« genannt wird.

  • Friday
    25.05.
    Kulturzentrum Schlachthof, Kassel
    Genre
    Latino Reggae meets Rock
    Fri 25.05.2012
    Einlass: ab 21:00 Uhr
    Beginn: ca 20:00 Uhr
    Location
    Eintrittspreis
    Abendkasse: 12,-€ €
    Vorverkauf: 8,-€ €
    Veranstalter
    Links

    Cris Cosmo ist seit einigen Jahren national und international mit deutschem Latino- Reggae unterwegs. Früher war er Straßenmusiker und einer seiner Songs bereits für den Echo nominiert. Auf der Bühne ist der Mann solo und mit großer Band die pure Energie und seine Texte haben Tiefgang. Sein zweites Album “Musik für die Bewegung” klingt nach Sommer, Liebe und Revolution…

    Zuvor kommen nach 5 Jahren Pause aber noch einmal die Schnitter für 40 Minuten auf die Bühne… Den Besucher erwarten harte Rockversionen traditioneller Folksongs, Vertonungen von Gedichten Schillers, Heines und anderen, sowie Eigenkompositionen zu aktuellen Themen unserer Zeit im tanzbaren musikalischen Gewand.

  • Wednesday
    30.05.
    Kulturzentrum Schlachthof, Kassel
    Genre
    Rock / Blues / Jazz
    Wed 30.05.2012
    Einlass: ab 19:30 Uhr
    Beginn: ca 20:30 Uhr
    Location
    Eintrittspreis
    Abendkasse: 21,-€ €
    Vorverkauf: 17,-€ €
    Veranstalter
    Links

    „Scott Henderson ist ein Gitarrist mit einem ganz speziellen Ton und eigenem Ausdruck. Selbst seine Klangveränderungen mittels Verzerrer kommen blitzsauber herüber.“ (Mindener Tagblatt Mai 2011) 1954 in West Palm Beach geboren, ist Scott Henderson einer der bekanntesten US-amerikanischen Rock- bzw. Fusion-Gitarristen. Bekannt wurde er als Mitbegründer der Jazz-Rock-Band Tribal Tech, die Chick Corea’s Elektric Band und durch seine Solo-Projekte. Während die Musik mit Tribal Tech eher in Richtung Fusion geht, sind seine Solo-Projekte durchweg vom Charakter des Blues geprägt. Henderson setzt jedoch nicht etwa auf den klassischen Blues, sondern erweist dem treibenden Blues-Rock der 60er-/70er-Jahre mit Vertretern wie Hendrix, Jimmy Page oder Albert King seine Ehrerbietung. Trotz seiner Behauptung, ein Blues-Rock-Spieler zu sein, war es der Einfluss vom Jazz der ihm zu seiner unverwechselbaren Spielweise brachte, für die er heute bekannt ist. Nachdem er sein Musikstudium an der Florida Atlantic University absolviert hatte, zog Henderson 1980 nach Los Angeles, wo er das Guitar Institute of Technology (GIT) besuchte. Später wurde er an der Akademie selbst Dozent für Gitarre.
    Unterstützt wird er dabei von einem umwerfend knackig und präzise und bei aller Rasanz stets unglaublich locker arbeitenden Alan Hertz an den Drums, der das Publikum immer wieder in Staunen versetzt. Und auch der Groove-Meister am Bass, Travis Carlton, entlockt den Saiten behände gleichzeitig Melodie und Rhythmus und das mit enormer Präzision, musikalischem Feingefühl und technischem Verstand.

  • Thursday
    31.05.
    Theaterstübchen, Kassel
    Genre
    Blues
    Thu 31.05.2012
    Einlass: ab 20:00 Uhr
    Beginn: ca 20:00 Uhr
    Location
    Eintrittspreis
    Abendkasse: 15 €
    Vorverkauf: 13 €
    Veranstalter
    Links


    Adrenalin

    Für völlige Begeisterung sorgten Morbulus beim letzten Auftritt bei uns vor rund zwei Jahren. In ganz Europa und auch in der Wiege des Blues, den USA, hat sich die 1991 gegründete Band schon längst den Ruf als temperamentvollster und explosivster Funky Blues Export aus Italien gesichert. Nicht ohne Grund hat Morbulus schon mit vielen ganz Großen des Blues, wie z. B. Robben Ford oder John Mayall, gemeinsam auf der Bühne gestanden und sogar schon auf den heiligen Brettern des B.B. King´s Blues Clubs in Memphis abgeräumt. MORBULUS steht für explosiven American Blues made in Italy und begeistert das Publikum mit einem außergewöhnlichen Sound aus Funk, Blues, Rhythm & Blues und Soul. Die 1991 gegründete Band hat neben Bluesklassikern hauptsächlich eigene Songs im Repertoire. Mit einer unbändigen Ladung an Adrenalin serviert die vierköpfige Formation um den Sänger und Gitarristen Roberto Morbioli einen einzigartigen, kraftvollen, groovy Klangmix und infiziert spätestens dann, wenn der Namensgeber der Band einen seiner berühmten Ausflüge ins Publikum macht, mit dem Bluesvirus!

    Hammond Organ & Keyboards – Daniele Scala
    Guitar & Voice – Roberto Morbioli
    Bass – Stefano Dallaporta
    Drums – Diego Pozzan

  • Saturday
    16.06.
    Genre
    Oriental Swing Punk
    Sat 16.06.2012
    Einlass: ab 21:00 Uhr
    Beginn: ca 20:00 Uhr
    Location
    Salzmann Kulturfabrik, Kassel
    Eintrittspreis
    Vorverkauf: 10 €
    VVK-Stelle: Buchhandlung Vogt
    Veranstalter
    Links

    BudZillus kommen!! Am Samstag den 16.06. ab 21 Uhr im Cafe des Salzmanns Factory. “Oriental Swing Punk”, „Balkan Pop”, „World’n'Roll”, „Hippie-Ska” und „Gipsy Punk” – Das ist der Sound von BudZillus. “ihre Musik [ist] unbedingt partytauglich und verspricht,
    live ein echtes Erlebnis zu sein.”Jazzthetik.

    Auf Gedeih & Verderb, mit ganzem Herzen und ohne Wenn und Aber, immer weiter, immer weiter, so kennt man die Berliner Oriental-Swing-Punk Legende BudZillus, die mit ihrer unbändigen Energie und ihrem Mix aus Swing, Surf, Punk und einem nicht unerheblichen Teil osteuropäischer Seele, nicht nur einen ganz eigenen, neuen Stil kreiert, sondern in unzähligen Konzerten ihren Ruf als gnadenlose Live-Band gefestigt haben. Auf Gedeih & Verderb lautet also nur folgerichtig der Titel des neuen Albums und das Motto der dazugehörigen Tour, des 2005 als Hochzeitskapelle gegründeten Quintetts, das sich 2008 nach drei Jahren Erfahrung auf der Straße durch mehr als 100 Konzerte jährlich den Ruf als eine der energetischsten Live-Bands der Hauptstadt erspielt hat.

    Egal, ob in den Clubs des Berliner Untergrunds oder auf international großer Bühne, wie dem renommierten holländischen Lowlands Festival, wenn Budzillus mit ihren Patchwork-Instrumenten Marke Eigenbau die Bühne einnehmen, beginnen allerorten euphorische Körperimprovisationen der überwiegend zweibeinigen Massen, die regelmäßig mit fröhlichen „Immer weiter, Immer weiter …“ Chören selbiger endet. Mit den Jahren hat man nicht nur Deutschland erobert, sondern auch Europa, spielt mittlerweile ebenso häufig im benachbarten Ausland, wie auf heimischen Bühnen und ist selbst in der Hauptstadt des Krisenkapitalismus New York ebenso gern gesehener Gast, wie auf realexistierenden Bühnen ihres russischen Pendants. „Moskau, Moskau…“, wie eine etwas andere Band mal treffend sang, oder „Budzillus infiziert“ wie wir es eher nennen würden.

    Budzillus sprengen Grenzen, nicht nur mit ihrer unangepassten Musik, sondern auch mit ihren hintersinnigen Texten, weshalb sie mehr als nur die „üblichen Verdächtigen“ mitreißen, die als Freunde schneller Polkaesker Beats, ohnehin gerne rhythmisch Wodkagläser an die Wand werfen. Hier werden nicht nur die Gläser mit Gehaltvollem gefüllt, sondern auch die Lieder! Dieser unkonventionelle Mix ist auch für den vielseitigen Ruf der Band verantwortlich, der ihnen regelmäßig vorauseilt und seinesgleichen sucht.
    Auch die an sich ja eher minimalistisch veranlagte Berliner Elektronik Szene hat Budzillus für sich entdeckt. Aka Aka haben auf dem hauseigenen Label zwei 12‘‘ mit eigenen BudZillus-Remixen, sowie denen anderer bekannter DJs (u.a. Oliver Koletzki) veröffentlicht und auch für die zweite Single aus dem neuen Album „Immer Weiter…!“ gibt es eine diesbezügliche Anfrage, die sicherlich noch eine Menge Wirbel verursachen wird, wenn sie erst mal offiziell ist. Zunächst aber veröffentlichen Budzillus, pünktlich zum Tourbeginn mit „Nicht Allein“ die erste Single des neuen Albums, eine Hymne an die Verbundenheit, sowohl untereinander, als auch mit den eigenen Fans. Auf der B-Seite werden dann befreundete Bands aus nah und fern „Nicht Allein“ covern.

    Also merkt euch, was auch immer da draußen gerade wieder für ein Mist passiert, „ihr seid nicht allein …“. Budzillus rufen euch zu: „Es geht weiter, Immer weiter, Immer weiter!“. In diesem Sinne: Auf Gedeih & Verderb! Jawohl!

  • Friday
    06.07.
    Genre
    Urban Mash Up
    Fri 06.07.2012
    Einlass: ab 19:30 Uhr
    Beginn: ca 20:00 Uhr
    Location
    Kulturzelt, Kassel
    Eintrittspreis
    Vorverkauf: 23,50 €
    VVK-Stelle: HNA-Kartenservice
    Veranstalter
    Links

    feat. Cassandra Steen, Y´Akoto,
    Matteo Capreoli, Fetsum, …

    Schön, energetisch und fröhlich soll sie sein, die Kulturzelteröffnung. Und in diesen Disziplinen sind sie bestens geübt, die Urban Mash Up All Stars. Sie haben ihre Wurzeln in den unterschiedlichsten Ländern und Kulturen. Als mächtig groovende Antriebseinheit stehen auf der Bühne: die Johnny Blazers, Bläserfraktion von Jan Delay, Haze spielt im normalen Leben mit Joy Denalane und Curse, Ferdinand Kirner gehört zur Band von Mic Donet und Max Herre, Toni Farris und Grabi als Drummer komplettieren die All Star Band. Vor diesem Wall-of-Sound bittet die Urban Mash Up All Star Band die Creme de la Creme des Deutschen Soul auf die Bühne und zusammen werden deren größten Hits präsentiert. Es gibt keine Pausen in diesem Konzert, nach und nach kommen immer mehr Künstler in das Live-Geschehen und integrieren sich in die Show. Jeder Song bekommt so eine eigene Entwicklung. Urban Mash Up ist eine musikalische Mischung aus Soul und Funk – ein ganzes Paket intelligenter und gutgelaunter Musik. Der musikalische Input der ganzen Welt wird genutzt, um als frisch gespeistes Kraftwerk auf der Bühne zu stehen. Wo sonst kann man es so heftigst knistern lassen zwischen zuckenden Zuschauerbeinen und trommelnden Musikerfingern? Einige der Vokalisten stellen wir hier vor:

    Wer Erykah Badu und Soulfoul-Music mag, der wird Y’akoto lieben. Die Sängerin Y’akoto kommt mit einem souligen Song namens „Tamba“ daher und der geht direkt ins Blut. Ein mitreißendes Lied mit Ohrwurmqualität. Das Album „Babyblues“ von Y’akoto ist ein Meisterwerk in puncto Soul und Funk und lässt die Herzen dahinschmelzen, es ist genau das, was man im Sommer braucht. Als Tochter eines Ghanaers und einer Deutschen wurde die 23 jährige Jennifer Yaa Akoto Kieck von klein auf zur Cosmopolitin erzogen. Sie ist eine herzlich energetische Wandlerin zwischen den Welten.

    Sie hat uns ein Glashaus gebaut und später eine ganze Stadt. Mit ihrem neuen Album “Mir So Nah” zeigt Cassandra Steen nun transparent wie nie den Menschen hinter Deutschlands größter Soulstimme. Ganze 15 Jahre sind mittlerweile vergangen, seit die Stuttgarterin erstmals aktenkundig wurde. Damals als Featuregast im Freundeskreis, mitten in den Wogen des monströsen deutschen HipHop-Booms von 1997. Sie war das Mädchen mit der tollsten Stimme der Welt, zur rechten Zeit am rechten Ort. “Ketten zerspringen, der Himmel geht auf”, singt Cassandra. Es sind diese ganz besonderen Momente auf “Mir So Nah”, in denen sich der Himmel öffnet. Immer auch mit Seele. Immer auch mit Herz. Aber eben auch mit jeder Menge Energie.

    Mit 4 Jahren begann Matteo Capreoli Schlagzeug zu spielen und entschied sich für einen musikalischen Lebensweg. Er war Mitglied der DeutschRockBand „Reisegruppe Fischer“. Das Schlagzeug spielen allein reichte ihm nicht, Matteo schrieb und schreibt auch seine Songs. So kaperte er in seinen jungen 17 Jahren seinen ersten Plattenvertrag, seine erste Single, Fernsehauftritte und eine Deutschland Tour. Matteo spielt und spielte mit Manumatei, Fola Dada, Fetsum, Chima, Cassandra Steen, Various Artists, Trijo. Heute wandert er mit deutschen Texten von Soul zu Pop, von Reggae zu Hip Hop, heraus kommt ein spezieller Sound mit ganz viel Wiedererkennungswert. Seine aktuelle Single „Heute nur bis morgen“ läuft gerade auf allen Musikkanälen.

    Fetsum beschreibt seine Musik als Urbanfolk. Er hat Charisma, eine tolle Stimme und ein enormes Gefühl für den richtigen Beat. Das Licht der Welt erblickte der Eritreer in Ägypten. Später aufgewachsen in Italien und Deutschland, gewähren seine Texte Einblicke in die Seele eines Cosmopoliten.. Fetsums musikalisches Talent lässt sich nicht auf ein einzelnes Genre reduzieren. Vielmehr schöpft er mit genialer Stimmgewalt aus Soul, Rhythm and Blues, Jazz und Reggae um daraus seine Essenz, seinen eigenen Klang zu kreieren. Inspiriert von Musiklegenden wie Nina Simone und Oum Kalsoum, stand Fetsum in den letzten Jahren mit Freundeskreis, Joy Denalane, Patrice und Peter Fox auf der Bühne.

    Die Besetzung:
    Y`Akoto , Fetsum, Matteo Capreoli, Cassandra Steen
    Band: Haze, Grabi, Ferdinand, Johnny Blazers und Toni Farris

  • Saturday
    07.07.
    Kulturzelt, Kassel
    Genre
    Piano-Pop
    Sat 07.07.2012
    Einlass: ab 19:30 Uhr
    Beginn: ca 20:00 Uhr
    Location
    Kulturzelt, Kassel
    Eintrittspreis
    Vorverkauf: 23,50 €
    VVK-Stelle: HNA-Kartenservice
    Veranstalter
    Links

    Ein wunderbares Konzert hat die dänischen Künstlerin Agnes Obel im letzten Kulturzelt-Sommer hingelegt; stilistisch bewegt sie sich zwischen Katie Melua und Feist. Agnes Obel ist dem deutschen Publikum allerseits über ihren fantastischen Song „Just so“ bekannt, der von der Telekom in einer ihrer letzten groß angelegten Kampagnen verwendet wurde – einmal gehört hat man den Song nie wieder vergessen!
    Genauso funktioniert auch Agnes Obels Musik. Es geht eine geheimnisvolle Faszination von ihr aus, von den einfachen, harmonischen Klavierarrangements, der sanften Stimme, den zarten Texten. Eine sehr rätselhafte Faszination, die zuerst denken lässt: zarte, simple Sommermusik. Die dann aber eine Ernsthaftigkeit offenbart, die allen luftigen Tastenläufen eine fast bodenlose Tiefe verleiht, in die man sich sehr gern versenkt. Um schließlich im dunklen Raum wieder ein warmes, hoffnungsvolles Licht zu verbreiten, wie von Unmengen halb abgebrannter Kerzen. Nein, es ist definitiv mehr als pure Radiofüllung, es ist große Liedkunst, die Agnes Obel hier serviert. Agnes Obél schreibt, komponiert, singt und produziert ihre Musik allein.

    Ab und an verirren sich dezente Celloklänge in den Klangfluss, mal gemahnt die Begleitung in ihrem verlässlichen Ostinato an ein Spieluhrwerk, tröstend und verstörend zugleich. Das Geheimnisvolle in Obels Musik speist sich nicht aus Klangeffekten, sondern eher aus der Stille. Sie könne, sagt sie, nicht über sich selbst schreiben. Sondern nur einfach schöne Geschichten erfinden und schlicht: gute Songs. Das leuchtet ein. Und gelingt. Aber da sage noch einer, Dänen lügen nicht. Sie tun es sogar sehr melodisch. Die Songs der Agnes Obel ruhen in sich selbst; ihnen wohnt eine nahezu Bach’sche Strukturiertheit und Sakralität inne, gepaart mit einer Stimme, zu geerdet um als ätherisch beschrieben zu werden. Ihre Musik lässt sich wirklich schwer zuordnen: Würde man sie in die Schublade „Piano–Pop“ oder „Folk“ schieben, täte man dieser Musik wirklich Unrecht.
    Agnes Obel schafft es mit einer überschaubaren Anzahl an Instrumenten Liedstrukturen zu schaffen, die man zurecht als zeitlos bezeichnen kann. Lediglich das Klavier zieht sich fortwährend wie ein „grüner“ Faden durch die Songs. Begleitet von Cello, Gitarre und zurückhaltenden Percussion – Obel verkleidet jedes einzelne Kleinod mit klassischer Instrumentierung: reduziert, verspielt, mit lachendem und weinendem Blick.

    Agnes Obel, piano, Voc.; Anne Müller, cello, guitar, voc.

  • Sunday
    08.07.
    Kulturzelt, Kassel
    Genre
    JAZZ/FOLK/POP
    Sun 08.07.2012
    Einlass: ab 19:30 Uhr
    Beginn: ca 20:00 Uhr
    Location
    Kulturzelt, Kassel
    Eintrittspreis
    Vorverkauf: 23,50 €
    VVK-Stelle: HNA Kartenservice
    Veranstalter
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    The moon, the stars and you

    Für die Worte Vielseitigkeit, Neugier und Arbeitseifer gibt es ein Synonym: Nils Landgren. Ein munter in der Welt umherziehender Schwede mit knallroter Posaune. Virtuos schwingt sich „Mr. Red Horn“ von Perspektive zu Perspektive, auch, weil er den ständigen Wechsel braucht. Auf mirakulöse Weise teilt sich der 55jährige Nils Landgren seine Zeit auf. Nils Landgren sagt: „Selbst wenn ich mich nicht langweile, ist es gut für mich, mehrere Dinge anzugehen – damit ich verschiedene Blickwinkel einnehmen kann. Denn die bewirken, dass sich die Art meines Singens und Posaune-Spielens ändert. Davon profitiert auch mein Publikum.“
    Für die, die ihm musikalisch seit Jahren die Treue halten, wird es nie langweilig. Sie bekommen es bei Nils Landgren mit einem Mann zu tun, der sich der reichen Folklore-Tradition seines Landes genauso verpflichtet fühlt wie dem modernen Jazz. Sie lauschen einem Idealisten, der die Grenzen zwischen den Genres ignoriert, der auf eigenen Werken mit Musikern wie Maceo Parker, Colin Towns, den Brecker Brothers, Airto Moreira, Benny Anderson (von ABBA), Ray Parker Jr., oder Esbjörn Svensson gemeinsame Sache machte und so seinen Horizont ständig erweiterte.

    Gleich zwei Seelen wohnen in seiner Brust: Wenn ihn das Publikum mit seiner „Funk Unit“ erlebt, zeigt sich der Schwede von seiner männlich-markanten, groovenden Seite. Aber es gibt eben auch einen ganz zarten, melancholischen, hoch sentimentalen Nils Landgren. Der zeigt sich auch auf Balladen-Alben wie seinem aktuellen „The Moon, The Stars And You“ – da intoniert er auf der Posaune mit vergleichsloser Geschmeidigkeit und seine so eigentümlich belegte, fragile Stimme berührt mit ihrer Empfindsamkeit. Gemeinsam mit Pianisten Michael Wollny, dem Drummer Rasmus Kihlberg und hochkarätigem Bass interpretiert Landgren Jazzstandards, Folk und Pop – inspiriert und swingend.

  • Wednesday
    11.07.
    Kulturzelt, Kassel
    Genre
    ROCK/AMERICANA
    Wed 11.07.2012
    Einlass: ab 19:30 Uhr
    Beginn: ca 20:00 Uhr
    Location
    Kulturzelt, Kassel
    Eintrittspreis
    Vorverkauf: 21,50 €
    VVK-Stelle: HNA Kartenservice
    Veranstalter
    Links

    Black Dub

    Viele kennen ihn als Produzenten mit Legendenstatus – kein Wunder, zeichnete er bereits für Alben für U2, Bob Dylan, Brian Eno, Willie Nelson und Neil Young verantwortlich und trieb ›seine‹ Künstler zu immer neuen kreativen Höchstleistungen an. Das vermag nur jemand, der Musik nicht nur aufnehmen, sondern wirklich verstehen kann. Dazu sollte man sie meistens auch selbst spielen. Deshalb ist es kein Wunder, dass Daniel Lanois über die Jahre immer wieder mit spannenden Platten und Live Shows überrascht hat. Black Dub ist eine Melange aus Rock, der mit jamaikanischem Dub verschmilzt – eine Angelegenheit, die Lanois seit jeher liebt. Black Dub stellen ihr Album vor, ein Werk, das ganz nach den Werten der ›alten Schule‹ eingespielt wurde, komplett live, ohne Overdubs, oftmals nur in einem Take aufgenommen. Das geht selbstredend nur, wenn alle Mitglieder wissen, wohin die Reise geht – und ihre ganze Seele in die Musik legen.

    Bei der Besetzung von Black Dub wundert man sich allerdings nicht, dass es so umwerfend gelungen ist: An den Drums Brian Blade, einer der besten Schlagzeuger der Welt, am Gesang Trixie Whiley, die mit ihrer Stimme und Attitüde nicht nur den Soul einer Aretha Franklin heraufbeschwört, sondern auch Erinnerungen an Joni Mitchell in den Himmel hebt. Und natürlich Daniel Lanois himself, der nicht nur ein grandioser Gitarrist, sondern auch sehr gut darin ist, einen Vibe, quasi einen spirituellen und philosophischen Überbau zwischen allen Bandmitgliedern zu kreieren, sodass die Entstehung besonderer Momente und besonderer Musik überhaupt erst möglich wird. Intensiv, voll Leidenschaft. Zwischen Rock und Americana pendeln die Songs, angereichert mit Elementen des Soul, Blues und Jazz. Brian Blade und Daryl Johnsen zaubern einen tiefgrollenden rhythmisch-treibenden Untergrund auf dem sich Daniel Lanois mit seinem vertrackten Gitarrenspiel und Trixie Whitley mit ihrer expressiven, von Soul und Blues geprägten Stimme austoben können. Fantastische Musiker! Fantastische Band!

    Das Konzert ist unbestuhlt

  • Thursday
    12.07.
    Kulturzelt, Kassel
    Genre
    JAZZ
    Thu 12.07.2012
    Einlass: ab 19:30 Uhr
    Beginn: ca 20:00 Uhr
    Location
    Kulturzelt, Kassel
    Eintrittspreis
    Vorverkauf: 21,50 €
    VVK-Stelle: HNA Kartenservice
    Veranstalter
    Links

    Celebrate South Africa Tour

    Wenn die große, unvergessene Miriam Makeba die „Mama Afrika“, die Mutter zumindest der südafrikanischen Musik ist, kann man wohl den Trompeter Hugh Masekela den „Papa Afrika“ nennen. Seit über 50 Jahren prägt er den südafrikanischen Jazz. Hugh Masekela ist ein Stück lebendiger Musikgeschichte auch jenseits Südafrikas: Ende der 60er Jahre ließ der mit einem Grammy ausgezeichnete Musiker die Rolling Stones in den US Charts hinter sich. Im von der Apartheit geprägten Südafrika gründete Masekela 1959 die Jazz Epistles, die mit „Verse 1“ das erste südafrikanische Modern Jazz Album einspielten und damit die gesamte Musikerszene mit einem Ruck auf internationales Niveau hoben. Fortan lebte Masekela aus dem Koffer und reiste um die ganze Welt: einerseits, um in zahllosen Jamsessions mit internationalen Kollegen zu spielen, andererseits auch, weil nach dem Sharpeville-Massaker 1960 das Apartheid-Südafrika für Masekela keine Heimat mehr war.

    „The Man with the Horn“ spielte mit vielen hochkarätigen Musikern wie Paul Simon, Bob Marley, The Byrds, Herb Alpert und Louis Armstrong, von dem er als junger Musiker eine Trompete geschenkt bekam. Die Neugier Masakelas, die Suche nach immer neuen Musikstilen, inspirierte die Musikszene auch in den USA und in Europa. Seine eigenen Kompositionen sind neben afrikanischen Rhythmen beeinflusst von Jazz-Musikern wie Ella Fitzgerald oder Dizzy Gillespie. Swing, Bop und die Sounds der Townships gelten dem Trompeter als unendliche Inspiration.
    2010 eröffnete Hugh Maselela die Fußball WM in Südarika.Seine Konzertreisen führten ihn durch die ganze Welt. Ob vor 80 000 Menschen beim Mela Festival in Oslo open air, der Carnegie Hall New York oder der Royal Festival Hall in London und vielen anderen Orten mehr: Hugh Masekela wird ab dem Moment, in dem er die Bühne betritt, stets gefeiert ! Denn Musik, kann doch auch die Welt verändern – Hugh Masakela ist bis heute eine Art Gründungsmythos des neuen schwarzen südafrikanischen Kulturbewusstseins.

    Hugh Masekela, flügelhorn, vocal; Francis Manneh Fuster, percussion; Fana Zulu, bass; Lee-Roy Sauls, drums; Randal Skippers, keys; Cameron Ward, guitar

    Das Konzert ist unbestuhlt

  • Friday
    13.07.
    Kulturzelt, Kassel
    Genre
    POP
    Fri 13.07.2012
    Einlass: ab 19:30 Uhr
    Beginn: ca 20:00 Uhr
    Location
    Kulturzelt, Kassel
    Eintrittspreis
    Vorverkauf: 21,50 €
    VVK-Stelle: HNA Kartenservice
    Veranstalter
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    Das ReinaldGrebeKonzert

    Lassen wir den Herren selbst zu Wort kommen:
    „Ich bin in letzter Zeit sehr berühmt geworden. Ich hab die Waldbühne in Berlin gerockt, ich bin mit einem Orchester durch die großen Hallen dieser Republik getourt. Alles wurde immer fetter, ich auch. Jetzt bin ich wieder solo. Ganz allein mit mir. Abspecken. Runterkommen, also zu mir. An manchen Tagen hab ich 10 Interviews gegeben, die meisten Fragen haben sich die Redakteure aus Wikipedia rausgeschrieben. Da steht drin, wer ich bin. Und nach dem 30. Interview glaub ich das sogar selbst. Ich könnte jemanden anstellen, der für mich die Fragen beantwortet, auffallen würde es nicht. Jetzt also zurück auf Anfang. Wer bin ich? Ich habe in alten Familienalben geblättert, Ahnenforschung betrieben bis ins 18. Jahrhundert. Wer bin ich, woher komme ich, was macht mich aus? Ich hab meine Zwiebel geschält, bis zum Kern. Ich will mein Leben singen, der Versuch ist es wert.

    Rainald Grebe (geb. 1971) betätigt sich seit 1989 als Autor, Comedian und Liedersänger. Er stammt aus Köln und machte sich Anfang der neunziger Jahre in die neuen Bundesländer auf, um seine künstlerische Karriere zu verfolgenl. Nach legendären Bühnenauftritten beim Quatsch Comedy Club in Hamburg arbeitete der Künstler als Regisseur und Schauspieler. Im Sommer 2004 begann er solo und zusammen mit der Kapelle der Versöhnung eigene Musikprogramme auf deutschen Kleinkunst- und Theaterbühnen zu spielen“.

    „Das RainaldGrebeKonzert“ ist sein vierte Soloprogramm. Mit deklamatorischer Wucht und einer grandiosen Unsystematik agiert das System Grebe. „Pop ist per se nicht lustig – da geht es um Coolness“. Er singt Spottlieder über ostdeutsche Bundesländer, lästert über das Szeneviertel Prenzlauer Berg und die bizarren Aufgaben des Bundespräsidenten. Ihm sind die absurden Brüche wichtig, die Achterbahnfahrt vom Chanson hinab zum grabestiefen Pathos hinauf zur mädchendünnen Kopfstimme. Oft klingen seine Lieder, als erfinde er sie erst im Moment des Vortrags, dabei ist Grebe lustig wie ein Comedian und intelligent wie ein Chansonnier. Grebe hat sich sein eigenes Genre erfunden. Er füllt eine Lücke, von der man bisher gar nicht wusste, dass es sie gibt: ein singender Deutschland-Kolumnist. Grebe ist dabei genial komisch. Ein wahrer Lichtblick mit geradezu irrwitzigem Sendungsbewusstsein.

  • Saturday
    14.07.
    Genre
    INDIE
    Sat 14.07.2012
    Einlass: ab 19:30 Uhr
    Beginn: ca 20:00 Uhr
    Location
    Kulturzelt, Kassel
    Eintrittspreis
    Vorverkauf: 31,50 €
    VVK-Stelle: HNA Kartenservice
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    Patience Tour 2012

    Erlend Øye ist ein Mann der Superlative.
    Er ist der lauteste Leisetreter, der nerdigste Musikzauberer, der charmanteste Narziss im heutigen Indie-Bereich. Der Norweger Erlend Øye ist für Freunde elektronischer Klänge kein Unbekannter. Mit einem “DJ-Kicks”-Album und zahllosen Auftritten als DJ hat er sich eine große Fangemeinde auf der ganzen Welt erspielt. Zudem zeigt er sich als Mitglied der Kings Of Convenience gerne mal von der poppig-akustischen Seite des Musikmachens. Mit The Whitest Boy Alive rief Erlend Øye ein Bandprojekt ins Leben, das mit einer ordentlichen Schippe Dancepop auf die Bühne kommt.

    Gleich mit dem ersten Release auf Vinyl geben sich The Whitest Boy Alive beim renommierten französischen Label Kitsuné die Ehre. Mit ihrem unkonventionellen Electropop passen sie dort wunderbar ins Labelroster. Auftritte bei europäischen Topfestivals wie dem Benicassim in Spanien oder auf dem Melt! vor den Toren Berlins folgen. Nach und nach geht die Entwicklung dann jedoch weg von der Elektronik hin zu natürlichen Instrumenten. Das Quartett spielt Club- als Rockmusik. Immer nach der Regel: Spiele im Studio live, damit sich live keiner beschwert. Die Herangehensweise von Multitalent Erlend Øye und seinen Compagnions an ihre Arrangements gerät zuweilen auch puristisch. Unter der Prämisse, dass “Rules” und Livesound nicht zu weit auseinander liegen sollen, verzichten sie auf Overdubs und Effekte, und erweitern den Spannungsbogen der Musik in Richtung Dance-Hall. Natürlich spielt der Gesang des norwegischen Sängers eine zentrale Rolle, doch Sebastian Maschat am Schlagzeug treibt die Lieder mit seinen präzisen Rhythmen manchmal ebenso voran wie Daniel Nentwig an den Tasten. Und mitten in den Herzrhythmus spielt sich Marcin Oz am Bass.

    Das Konzert ist unbestuhlt

  • Sunday
    15.07.
    Kulturzelt, Kassel
    Genre
    SOUL
    Sun 15.07.2012
    Einlass: ab 19:30 Uhr
    Beginn: ca 20:00 Uhr
    Location
    Kulturzelt, Kassel
    Eintrittspreis
    Vorverkauf: 21,50 €
    VVK-Stelle: HNA Kartenservice
    Veranstalter
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    Soul Is Heavy

    “In Afrika brennt ein Feuer”, sagt die aus Nigeria stammende Sängerin Nneka, ihr Anliegen: mit ihrer Musik auf Missstände in ihrer Heimat aufmerksam zu machen. Aufsehen erregt ihre eigenwillige Mischung aus HipHop, Dub und Soul allemal. Wer die zierliche Sängerin zum ersten Mal sieht, traut ihr die musikalische Energie, die sie auf ihren Platten beweist, zunächst gar nicht zu.
    Einzig ihr selbstbewusstes, nonchalantes Auftreten und ihr stets skeptischer Blick lassen erahnen, was für eine eigenwillige Künstlerin sich hinter den ernsten, dunklen Augen verbirgt. Die Kritiker staunen, als Nneka 2005 mit ihrem Debüt auf der Bildfläche erscheint. Das unbeschriebene Blatt aus Nigeria sei Lauryn Hills legitime Nachfolgerin, jubelt etwa die englische Sunday Times: Tatsächlich schlägt Nneka in eine ähnliche Kerbe wie die ehemalige Sängerin der Fugees. „Soul Is Heavy“ heißt das neue Album der begnadeten Soul-Stimme Nneka. Die wunderbar ausbalancierte Mischung aus HipHop-Beats, Reggae-Grooves, Bläsersätzen und afrikanischem Pop entzieht sich der Kategorisierung.

    Auf vielen Konzertbühnen war sie zu Gast, in Frankreich, Deutschland, Holland und England – unter anderem zusammen mit Lenny Kravitz, Nas & Damian Marley, The Roots, Gnarls Barkley – Nneka ist weit davon entfernt, noch ein Geheimtipp zu sein. 1980 in Warri geboren, einer nigerianischen Großstadt im Niger-Delta, die ihren relativen Wohlstand der seit den späten 70ern betriebenen Erdölförderung verdankt. Singen war für sie eine willkommene Abwechslung vom mitunter allzu unbeständigen nigerianischen Alltag. In den 90ern entdeckte sie wie so viele andere HipHop – insbesondere Mos Def, Talib Kweli und The Fugees – als musikalische Ausdrucksform ihrer Generation und begann, musikalisch ihren kreativen Instinkten zu folgen und innovative Sounds zu erforschen, von Afro-Beat über Fela Kuti bis hin zu Nina Simone.
    Nnekas Persönlichkeit ist eigenwillig: Einerseits ist sie Teil einer neuen musikalischen Revolution in Afrika, auf der anderen Seite hat sie sich ihre eigene musikalische Nische geschaffen, in der sie sich ungestört entwickelt. Sie schreibt Stücke, die rau und unverwechselbar sind und dennoch so klingen, als hätte es sie irgendwie schon immer gegeben. Nneka verbindet Soul, Groove, Herz und Stil. Wo das alles hinführen soll? Nneka lächelt: “I just go with the flow!”

    Das Konzert ist unbestuhlt

  • Wednesday
    18.07.
    Kulturzelt, Kassel
    Wed 18.07.2012
    Einlass: ab 19:30 Uhr
    Beginn: ca 20:00 Uhr
    Location
    Kulturzelt, Kassel
    Eintrittspreis
    Vorverkauf: 21,50 €
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    Fatou

    Die beiden Welten, die Fatoumata Diawara aus Mali spielerisch zusammenführt, kann man schon auf dem Cover ihres Debütalbums “Fatou” erahnen.Zwei Welten, zwei Gitarren. Vorn eine lachende, bezaubernde Fatoumata auf einem kräftig nachkolorierten Foto, wie auf einer kitschigen Urlaubspostkarte. Sie zupft eine Akustikgitarre und zeigt eine glückliche, anmutige Folksängerin. Dreht man das Cover, wird eine andere Geschichte erzählt: Dieselbe Sängerin beugt sich nun in deftiger Rock n Roll Manier über eine E-Gitarre.

    Die Botschaft dieser beiden Fotos: Die Welt von Pop und Rock’n‘Roll ist ihr genauso vertraut wie die Folktradition der westafrikanischen Heimat. Die Idole von Fatoumata Diawara sind dann auch ihre Landsfrauen Oumou Sangare und Rokia Traore, die ebenfalls ihre Wurzeln selbstbewusst behaupten und gleichzeitig die Sprache von Pop sprechen. Diese Frau kann Musik, die vielen Europäern erst einmal fremd erscheint, so vermitteln, wie eine Norah Jones den Jazz einem Millionenpublikum schmackhaft machte. Die Lieder von Fatoumata sind einfach und klar. Trotzdem spürt man in ihnen die Tiefe, auch wenn wir kein Bambarra, Malis wichtigste Sprache, verstehen. Dabei hat Fatoumata Diawara einiges zu sagen: Sie thematisiert Beschneidungen von Frauen, Emanzipation, die Suche der Jugend Malis nach ihrem Platz in der Welt.

    Fatoumata kreiert ihren eigenen Stil, den «Wassoulou Folk». Dies ist eine Mischung aus den traditionellen Klängen der Wassoulou mit Einflüssen von Soul, Funk, aber auch Jazz und Blues. Ihre einzigartige Stimme ist eher tief und mit dem Bélédougou Akzent unterlegt. Ihre rhythmischen Lieder sind von wunderschönen Melodien getriebenen und bringen die Klänge der Wassoulou Musik in eine neue Zeit. Ihr Debut, bei World Circuit – dem Label mit der Garantie für Qualität – erschienen, schlägt gerade die ersten Wellen. Sofort nach Erscheinen setzte sich die CD auf Platz 1 (!) der WORLD MUSIC CHARTS EUROPE. Vielleicht ist ihr eine ähnliche Karriere wie Norah Jones beschieden, nur diesmal von der anderen Seite des Atlantik.

    Fatoumata Diawara voc, guitar; Martin Grenier guitar; Jean Alain Hony,bass;Jean Baptiste Gbadoe drums; Corine Thuy-Thy,back vocals

  • Thursday
    19.07.
    Kulturzelt, Kassel
    Genre
    FUNK
    Thu 19.07.2012
    Einlass: ab 19:30 Uhr
    Beginn: ca 20:00 Uhr
    Location
    Kulturzelt, Kassel
    Eintrittspreis
    Vorverkauf: 19,50 €
    VVK-Stelle: HNA Kartenservice
    Veranstalter
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    State of the world

    Diese Band ist ein Muss und das non plus ultra für alle, die Motown und James Brown mögen! Also für jeden.

    Wer in Japan Funk sucht, kommt an Osaka Monaurail nicht vorbei. Die neun-Mann-Combo ist die angesagteste Funkband Nippons. Die Jungs aus Tokyo haben sich ganz dem Sound des Godfather of Soul verschrieben und klingen bisweilen mehr nach James Brown als James Brown selbst! Seit 15 Jahren beschallen sie nun Japans Clublandschaft, haben in dieser Zeit immerhin fünf Alben und ein gutes Dutzend Vinyl-Singles veröffentlicht, die von Funk-DJs weltweit immer gern gespielt werden, wenn es auf der Tanzfläche heiß hergehen soll. Doch so richtig kracht der Nippon-Funk live auf der Bühne – in maßgeschneiderten Uniformen a la JB’s der 70iger, mit einstudierten Showeinlagen und dem von James Brown perfekt kopierten Tanzeinlagen von Frontmann und Sänger Ryo Nakata wird das Erlebnis perfekt!

    So perfekt, dass Osaka Monaurail die Soulsister Number One Marva Whitney in Japan auf der Bühne unterstützten und gleich ein ganzes Studioalbum mit ihr einspielten. Die erste Singleauskopplung „ I am what I am“ war ein Top Hit in der globalen Soulszene. Den Ritterschlag erhielten Osaka Monaurail bereits 1998 von James-Brown-Posaunist Fred Wesley und auch die anderen Ehemaligen aus Browns Umfeld arbeiteten gern mit Osaka Monaurail zusammen. Seit dem Ableben des Meisters dürfen sich Osaka Monaurail mit Fug und Recht die legitimen Old-School-Funk-Könige nennen, die die reine Lehre des Godfather des Funk weitertragen. Big in Japan – wir freuen uns, diese großartige Band zu Gast in Kassel zu haben.

    Kentaro Yamagata, tromp.; Yohchi Masago, tromp.; Shimon Mukai, sax; Katsutoshi Hiraishi, tromp; Dan Haymami, guitar; Yuichi Ikeda, guitar; Dai Nakamura, bass;, Soki Kimura, drums; Ryo Nakata, voc, keyb

    Das Konzert ist unbestuhlt

  • Friday
    20.07.
    Genre
    ROCK
    Fri 20.07.2012
    Einlass: ab 19:30 Uhr
    Beginn: ca 20:00 Uhr
    Location
    Kulturzelt, Kassel
    Eintrittspreis
    Vorverkauf: 31,50 €
    VVK-Stelle: HNA Kartenservice
    Veranstalter
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    Ohne Eric Burdon & The Animals wäre die Rockgeschichte anders verlaufen. Der Kalifornier verhalf der elektrischen Gitarre zum Durchbruch. Gratulation zum 70. Geburtstag! Wie aus einem Folksong Rock’n’Roll werden kann, dafür ist The House Of The Rising Sun ein gutes Beispiel. Die Melodie geht auf ein Stück aus dem 17. Jahrhundert zurück, der Text handelt von einem Bordell. Die Animals brauchten 1964 nur einen Take und zehn Minuten, um den Song aufzunehmen, der ihr größter Erfolg werden sollte. Er eroberte weltweit die Hitparaden, verschaffte der Band eine triumphale Tournee durch die USA und öffnete dem Sänger Eric Burdon “die Türen zu meinen wildesten Träumen”.

    Als Bob Dylan, so geht die Anekdote, das Lied zum ersten Mal im Autoradio hörte, stoppte er seinen Wagen, stieg aus, hämmerte mit der Faust auf den Kotflügel und brüllte: “elektrisch, elektrisch!” Bald darauf sollte er seine Gitarre in einen Verstärker stöpseln. Eric Burdon stammt aus der nordenglischen Hafenstadt Newcastle, wo die allerneusten Bluesplatten aus Amerika schon ankamen, bevor irgendjemand in London von ihnen auch nur gehört hatte.
    Mit den schwarzen Musikern der Band War nahm er zwei der besten Alben seiner Karriere auf: Eric Burdon Declares War und The Black Man’s Burdon. Sie setzten damit einen Meilenstein in der Musikgeschichte. 1970 tritt War gemeinsam mit Jimmy Hendrix im Ronnie`s Scott Club auf. Um diesen letzten Auftritt ranken sich die Legenden. Hendrix stirbt zwei Tage später. Auch Eric Burdon bekommt in dieser Zeit die Quittung für seine zügellosen Ausschweifungen: Zusammenbrüche und Exzesse begleiten sein Leben; der Sänger zieht sich schließlich zurück und arbeitet an seiner Biographie. Doch in den neunziger Jahren leuchtet sein Stern wieder hell: Vom Rolling Stone wird Eric Burdon in der Liste der besten Sänger aller Zeiten geführt. 1995 werden die Animals in die Rock’n’Roll Hall of Fame aufgenommen.

    Seitdem geht Burdon wieder regelmäßig mit den Animals auf Tour und zeigt, welch begnadeter Musiker er immer noch ist. Noch immer kann er den Blues in seine Stimme legen wie kaum ein anderer Weißer.

    Das Konzert ist unbestuhlt

  • Saturday
    21.07.
    Kulturzelt, Kassel
    Genre
    SINGER/SONGWRITER
    Sat 21.07.2012
    Einlass: ab 19:30 Uhr
    Beginn: ca 20:00 Uhr
    Location
    Kulturzelt, Kassel
    Eintrittspreis
    Vorverkauf: 21,50 €
    VVK-Stelle: HNA Kartenservice
    Veranstalter
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    Die Phantasie wird siegen

    Max Prosa ist wohl der jüngste und vielversprechendste Newcomer unter den neuen Singer-Songwritern. Mit gerade mal 21 Jahren ging er vergangenen Sommer mit Clueso auf Tour. Einundzwanzig. Gerade das richtige Alter für große Träume, für naive und echte große Träume, verpackt in Songs zwischen Wut und Mut, Melancholie und Lebenslust. „Max Prosa beherrscht die Kunst, Lieder zu machen, die wie selbstverständlich auf den klassischen Instrumenten der Popgeschichte ins Rollen kommen. Sie sind einfach, ohne simpel zu sein, und Max erzählt mit Leidenschaft und zwingendem Singsang. Es ist Musik, die so individuell ist, dass sie aneckt, aber doch universell genug, dass sie berührt.“ (Melodie & Rhythmus 03/2011)

    Mit siebzehn machte er Abitur, das anschließende Studium der Physik und Philosophie brach er ab, als er seine Liebe zum Folkrock entdeckte. Seine kantigen Texte kommen ohne adoleszente Selbstfindungslyrik und peinliche Pubertätspoesie aus. Er eckt an und berührt. Seine Lieder drehen sich nicht selbstverliebt im Kreis, sie stürmen nach vorn: „Heute ist ein schöner Tag zum Rennen“ – es klingt nach einem Akt der Befreiung. Akustisch ist das Ganze eingebettet in eine wärmende Neo-Folk-Ästhetik, die auf verspielte Soundtüfteleien weitgehend verzichtet. Elemente wie Hackbrett, Glockenspiel und Streicher-Arrangements werden von seiner Band ergänzt, die gefühlvollen Gitarren-Melodien bilden aber immer das Herzstück seiner berührenden Vocals und tiefgreifenden Lyrics.

    Max Prosa voc., guitar; Alex Binder, guitar; Stefan Ebert, e-piano; Erez Frank, bass; Joda Förster, drums, perc.
    Das Konzert ist unbestuhlt

  • Sunday
    22.07.
    Kulturzelt, Kassel
    Genre
    SOUL/POP
    Sun 22.07.2012
    Einlass: ab 19:30 Uhr
    Beginn: ca 20:00 Uhr
    Location
    Kulturzelt, Kassel
    Eintrittspreis
    Vorverkauf: 23,50 €
    VVK-Stelle: HNA Kartenservice
    Veranstalter
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    Live in concert 2012

    Wenn man beim Video-Portal YouTube nach “Raul Midón” sucht, findet man einen Clip, der den in New York lebenden Sänger, Gitarristen und Songwriter bei einem Auftritt in der “Late Show With David Letterman” zeigt. Zu hören ist er mit “State Of Mind”, dem Titelstück seines dritten Albums, mit dem ihm 2005 der Durchbruch gelang. Nachdem man den Clip gesehen hat, weiß man nicht, was beeindruckender ist: Midóns elegante, soulige Tenorstimme, sein betont perkussives Gitarrenspiel oder die originellen, beboppigen “Trompeten”improvisationen, die er mit seinem Mund nachahmt und die sein Markenzeichen geworden sind. Seine virtuose und doch schlichte Performance lässt erahnen, weshalb Raul Midón schon seit Jahren einen so exzellenten Ruf genießt. Der amerikanische “Guitar Player” nannte Midón “eine jener seltenen musikalischen Kräfte, die einen daran erinnern, wie stark und tief die Verbindungen zwischen einem Mann und seiner Musik manchmal sein können.”

    Eine Stimme, die unter die Haut geht – eine Gitarrentechnik, die Maßstäbe setzt. Der talentierteste Vertreter des New-Soul, so jubeln die Kritiker. Vielleicht liefert die Tatsache, dass Raul Midón schon in frühester Kindheit erblindete, eine schlüssige Erklärung. Eine Auflösung für das musikalisches Rätsel, das der hoch gelobte Singer/Songwriter seit Beginn seiner Solo-Karriere mit jedem neuen Album, mit jeder neuen Konzertreise aufgibt: Wie kann ein Mensch nur so viel Gefühl und Ausdruck in seine Musik legen? Doch das haben sich auch Musikkenner gefragt, als sie einst mit den Klängen von Stevie Wonder und Ray Charles in Berührung kamen. Man konnte die außergewöhnliche Phrasierungskunst dieser ebenfalls blinden Musik-Genies nicht an einzelnen Tönen oder Harmonien fest machen. Es war und ist vielmehr: Die Musik als Ganzes. Raul Midòn kanalisiert mit seiner brillanten Mixtur aus Soul-, Pop-, Jazz-, Folk- und Latin-Elementen, seine ganze Kreativität und Leidenschaft in Musik

  • Wednesday
    25.07.
    Kulturzelt, Kassel
    Genre
    POP
    Wed 25.07.2012
    Einlass: ab 19:30 Uhr
    Beginn: ca 20:00 Uhr
    Location
    Kulturzelt, Kassel
    Eintrittspreis
    Vorverkauf: 19,50 €
    VVK-Stelle: HNA Kartenservice
    Veranstalter
    Links

    Im März 2006 ereignete sich bedeutendes in Mexiko. Zahllose Menschen stürmten die Plattenläden, standen Schlange, warteten und zogen dann, mit einer einzigen, gerade frisch erschienenen CD im Gepäck wieder nach Hause an das heimische Stereo-System. Eine kleine, feine Massenhysterie wie zu besten Zeiten der Beatles oder Michael Jacksons. Aber nein, der Auslöser dieser Kaufräusche war nicht eine auf einem Dachboden gefundene verschollene Jugendaufnahme von John Lennon oder der Nachfolger von Thriller, die Mexikaner erwarben gemeinschaftlich “Limon y Sal”, das vierte Album der Sängerin Julieta Venegas aus Tijuana, Mexiko. Und dies taten sie derart drangvoll, dass “Limon y Sal” schon nach zwei Tagen Gold-, und nach einer Woche Platinstatus für 100.000 verkaufte Exemplare erhielt (am Ende des Jahres stoppte der Zähler erst bei einer Marke von 4 Millionen).

    Es ist also sicher nicht zuviel gesagt, wenn man Julieta Venegas als Superstar bezeichnet. Zumindest aber als eine sehr bekannte, sehr beliebte und sehr wichtige Pop-Sängerin Lateinamerikas. Im Gegensatz zur Bekanntheit ihrer kolumbianischen Kollegin Shakira beispielsweise fragt sich Mitteleuropa jedoch noch immer: Julieta wer? Es könnte daran liegen, dass Julieta Venegas im Gegensatz zu vielen ihrer Kollegen im Pop- und Singer/Songwriter-Fach immer der spanischen Sprache treu geblieben ist. Möglicherweise liegt es aber auch daran, dass Venegas unter dem schönen Etikett der sanften, sommerlich-flockigen Pop-Sängerin eine komplexe, verschlungene Musikerbiografie verbirgt. Noch zu Beginn der neunziger Jahre rührte sie zusammen mit einem kleinen Haufen Freunden unter dem einigermaßen bösen Bandnamen Radio Chantaje (Radio Erpressung) und später als Tujiana No! kräftig in der Punk- und Ska-Szene der Grenzmetropole Tijuana mit.

    Doch schon Mitte der Neunziger Jahre wechselte Venegas jäh das Gleis, und veröffentlichte 1997 “Aquí”, ein Soloalbum voll melodiöser Song-Perlen mit sehr persönlichen, sehr politischen Texten und zackigen Folkpop-Varianten, die so bisher kaum im lateinamerikanischen Raum zu hören gewesen waren. Es war die Geburtsstunde der Multiinstrumentalistin und Songschreiberin Venegas, die von nun an Jahr für Jahr mit der gesamten Musikerelite Lateinamerikas zusammen arbeitete, auf Festivals auftrat, Grammys und andere Preise sammelte und 2008 schließlich en Ritterschlag einer internationalen MTV-unplugged Produktion erfuhr. Und auch wenn sie heute als musikalische Botschafterin Mexikos auf der ganzen Welt unterwegs ist, bleibt sie doch in Mexiko verwurzelt, und erzählt mit Gitarre, Akkordeon und Klavier exemplarische Geschichten zwischen elektrisch geladenen Grenzzäunen und rührseeligen Telenovelas, zwischen Drogenmafia und Tropennächten am Golf von Yucatan. Es ist ein weiter Spagat, zwischen dem No! der frühen Punk-Zeit und dem trügerisch-süßen “Si!”. Und wer zwischen diesen beiden Extremen sich derart melodiös und reich bewegt, dem sind gelegentliche Plattenladen-Hysterien nicht nur in Mexiko doch ganz von Herzen zu gönnen.

    Das Konzert ist unbestuhlt

  • Thursday
    26.07.
    Kulturzelt, Kassel
    Genre
    JAZZ
    Thu 26.07.2012
    Einlass: ab 19:30 Uhr
    Beginn: ca 20:00 Uhr
    Location
    Kulturzelt, Kassel
    Eintrittspreis
    Vorverkauf: 25,50 €
    VVK-Stelle: HNA Kartenservice
    Veranstalter
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    YO

    Roberto Fonseca untermalt seine Musik mit vollem Körpereinsatz – er steht sogar auf, um auf sein Klavier einzuhämmern, als sei es ein Percussion-Instrument.
    Es kann passieren, dass er sich eine Trommel schnappt und seine Gruppe in eine “Comparsa” verwandelt – ein Percussion-Ensemble, das während des Karnevals durch die Straßen zieht, das kubanische Äquivalent zu der brasilianischen “Batucada”, und die nachfolgende Menschenmenge zu euphorischem Tanz animiert…Unerschöpflich scheint das Repertoire und die schöpferische Energie dieses jungen Pianisten.

    Mit den Heroen des „Buena Vista Social Club“ auf der Bühne der großen Konzertsäle bringt er frischen Wind in die traditionelle kubanische Musik . Nach hunderten Konzerten mit Ibrahim Ferrer arbeitete Roberto Fonseca auch als Arrangeur und Ko-Produzent für Ferrers letztes Album, „Mi Sueno“, das 2007 für einen Grammy nominiert war. Mit Omara Portuondo, Cachaito, Angá Diaz, Carlinhos Brown, Herbie Hancock, Michael Brecker, Wayne Shorter war und ist Roberto Fonseca zu hören. Mit seinem neuem Album „ YO“ geht diese Party weiter – in ganz neuer Art und Weise.

    Fonseca ist dafür bekannt, den modernen kubanischen Jazz – und den Jazz im Allgemeinen – maßgeblich zu beeinflussen. Er beweist nun, dass sein Horizont nicht im geringsten von der Raffinesse der Blue Notes beschränkt ist, und schon gar nicht vom azurblau der Karibik. „YO“ ist eine Hommage an die Wurzeln der kubanischen Musik und ihre afrikanischen Ursprünge. Gleichzeitig flirtet er mit Jungle und Drum’n’Bass und hat sich für diesen Part Gilles Peterson als DJ und Produzent geangelt.
    Da wird es auch einmal funky. Doch der eigentliche Hauptdarsteller ist das Klavier: Roberto Fonseca ist tief in das Studium der, an Zitaten reichen, kubanischen Musik getaucht. Zitieren wir Arte.TV: “Es ist kaum zu glauben, dass ein einziger Pianist, diese musikalische Bandbreite bravourös meistert, in wechselnden Besetzungen, sowohl als Solist als auch mit Unterstützung von Streich- und Latinorchester. Ob melancholisch somnambul oder lateinamerikanisch expressiv, ob spärlich grazil oder orchestral voluminös, Fonsecas Pianospiel changiert kaleidoskopartig mit berauschender Formenvielfalt.”

    Roberto Fonseca, piano, key & voc; Joel Hierrezuelo, perc.; Jorge Chicoy, E-guitar; Ramsés Rodríguez, drums; Yandy Martínez, bass; Baba Sissoko, perc.

  • Friday
    27.07.
    Genre
    POP
    Fri 27.07.2012
    Einlass: ab 19:30 Uhr
    Beginn: ca 20:00 Uhr
    Location
    Kulturzelt, Kassel
    Eintrittspreis
    Vorverkauf: 35,50 €
    VVK-Stelle: HNA Kartenservice
    Veranstalter
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    Via Japan

    Den französischen Popstar Serge Gainsbourg lernt sie während eines Filmprojekts zuerst hassen, dann lieben. Gemeinsam veröffentlichen sie im prüden Frankreich des Jahres 1969 den lasziv gestöhnten Song “Je t’aime moi non plus”. Der misantrophische Gainsbourg und die zerbrechliche Birkin avancieren damit zur Legende in den Pariser Szene-Bars der 68er.
    Während der 70er veröffentlicht Jane Birkin mehrere Alben mit und ohne Serge Gainsbourg, spielt in etlichen Kinoproduktionen und erarbeitet sich einen exzellenten Ruf. Nach zwölf gemeinsamen Jahren verlässt Jane Birkin 1981 den Popstar, ihre geistige Bande aber blieben bestehen – zwei verwandte Seelen. 1990 widmet Serge ihr sein letztes Album “Amours Des Feintes”. Ein Jahr darauf stirbt Frankreichs großes Musik-Idol. 21 Jahre ist Gainsbourg tot, und die Frau, mit der er eine lange Zeit verbracht hat, tritt mit seinen Liedern auf die Bühne.

    Doch nicht nur die Hommage an Serge Gainsbourg wird dieses Konzert besonders machen, auch die Wahl der besten Musiker Japans wird garantiert dazu beitragen, dass dieser Konzertabend etwas ganz besonderes wird. Aber erstrahlen wird der Saal durch die Frau, die hier und jetzt alles verbindet, die Frau, die eine tiefe Liebe für das Land der aufgehenden Sonne empfindet, wie auch vor vielen Jahren für den Mann, dessen Lieder sie nun singt – Jane Birkin und Serge via Japan!

    Jane Birkin, voc; Nobuyuki Nakajima, piano; Hoshiko Yamane, violine; Takuma Sakamoto, tromp.; Ichiro Onoe, perc.

  • Saturday
    28.07.
    Kulturzelt, Kassel
    Genre
    TRIP-HOP
    Sat 28.07.2012
    Einlass: ab 19:30 Uhr
    Beginn: ca 20:00 Uhr
    Location
    Kulturzelt, Kassel
    Eintrittspreis
    Vorverkauf: 21,50 €
    VVK-Stelle: HNA Kartenservice
    Veranstalter
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    Five

    Lamb ist ein kultiges Duo aus England, das musikalisch beeinflusst vor allem von solchen Musikgattungen ist, wie dem Bristol Sound und Trip Hop. Neben Massive Attack, Portishead und Hooverphonic zeugen Lamb davon, dass elektronische Musik auch ein romantisches Gesicht haben kann. Lamb gelten als TripHop-Avantgarde der ersten Stunde. Louise Rhodes und Andy Barlow verzauberten die Menschen mit Hits wie “Gabriel”, “Cotton Wool” und “Gorecki, fünf Alben und drei Compilations gingen bis dahin auf ihr Konto – allesamt von Kritikern und Publikum bejubelt.

    Das musikalische Wunderduo aus Manchester ist aber vor allem live eine Wucht. Faszinierende Klangteppiche, aufgebrochen durch schnelle Beats, facettenreich und spannend. Lamb kombinieren Jazz, Dub, Breakbeats, Drum’n’Bass und vieles mehr zu einem schillernden Wunderwerk. Nach einer langen Pause mit solistischen Einlagen veröffentlichten sie 2011 ihr neues Album “Five”.

    Der Zauberer der Breakbeats und seine Folk-Prinzessin knüpfen nahtlos an frühere Lorbeeren an. Musikalische Spannung erzeugen sie in dem zwischen Bass und Louises transparenter Stimme weit gefächerten Klangbild – durch raffinierte Samples und Klangfarben sowie immer wieder überraschend energetischen Harmoniewechseln. Der eine oder andere mag den Namen Lamb im vergangenen Jahr bereits mit freudigem Erstaunen auf dem line-up verschiedener großer europäischer Festivals wie The Big Chill und Glastonbury gelesen haben. Ja, Lamb sind endlich wieder da!

    Lou Rhodes,guitar,voc.; Andy Barlow, technology,drums; Jon Thorne, bass

    Das Konzert ist unbestuhlt

  • Sunday
    29.07.
    Kulturzelt, Kassel
    Genre
    SINGER/SONGWRITER
    Sun 29.07.2012
    Einlass: ab 19:34 Uhr
    Beginn: ca 20:00 Uhr
    Location
    Kulturzelt, Kassel
    Eintrittspreis
    Vorverkauf: 25,50 €
    VVK-Stelle: HNA Kartenservice
    Veranstalter
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    September

    Wenn es nach Rebekka Bakken ginge, würde man nicht über ihre Musik reden, sondern sie am besten nur anhören. Die Singer/Songwriterin mit der tief unter die Haut dringenden Drei-Oktaven-Stimme ist eine „Anti Drama Queen“, eine gleichzeitig rastlose und in sich ruhende Seele, die beständig abwägt und abwiegelt und bloß kein Aufhebens um ihre Person und ihre Kunst gemacht haben will. „Ich brauche die Musik mehr als sie mich braucht“, sagt sie daher. „Mir gefällt es, alles in meiner Musik zum Leben zu erwecken. Aber das ist keine große Sache.“ Hören ist Fühlen ist Leben, wenn es um diese emotionale Künstlerin geht. Aber vielleicht gerade weil ihre Lieder so poetisch und vielsagend sind, ihre Melodien so eine klare, schöne Sprache sprechen, ist die Neugierde so groß, dahinter zu schauen.

    Mit ihrem fünften Soloalbum setzt die norwegische Sängerin, die lange in New York und Wien wohnte und inzwischen auf einer Pferdefarm in Schweden lebt, ihre „amerikanische Serie“ fort. In enger Zusammenarbeit mit Malcolm Burn in Kingston, New York, produziert, präsentieren sich die zwölf selbstbewussten und schnörkellosen Songs von „September“ als eines der wohl schönsten von Country beeinflussten Liederalben unserer Zeit. Exzellent gesungen, sinnlich und satt gespielt, wirken diese Texte über Liebe, Leben, Lust und Leiden – die ältesten Themen der Welt – immer aktuell.

    Schon vom Sound her sind sie so eigen und originell, dass auch die drei Cover-Versionen von Bruce Springsteen, Jane Siberry und Alphaville perfekt zu den selbst geschriebenen Liedern passen. Diese Musik berührt, auf etlichen Ebenen. „Kommunikation“, sagt Rebekka Bakken, „braucht so viel mehr als Worte.“ Musik kann nicht nicht geschehen“, sagt sie, bewusst in der doppelten Verneinung. „Nur wenn man sich bemüht, klappt es nicht. Wenn man nicht zu viel denkt, kann Musik einfach kommen.“ Diese natürliche, selbstverständliche Qualität merkt man der Musik auf „September“ während der fast einstündigen Reise durch eine enorme emotionale Bandbreite an. Vor allem, wenn man sie anhört. Und nicht zu viel darüber redet.

    Rebekka Bakken, vocals; Lars Danielsson, bass; Mathias Leber, piano, keys; Börse Petersen-Överleier, guitar

  • Wednesday
    01.08.
    Genre
    FOLK/BLUES
    Wed 01.08.2012
    Einlass: ab 19:30 Uhr
    Beginn: ca 20:00 Uhr
    Location
    Kulturzelt, Kassel
    Eintrittspreis
    Vorverkauf: 21,50 €
    VVK-Stelle: HNA Kartenservice
    Veranstalter
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    Brothers in Bamako

    Eric Bibb`s Samtstimme und sein Gitarrenstil hypnotisieren jeden, der ihn je im Konzert erleben durfte. Mit zahllosen internationalen Auftritten und seiner Ausstrahlung hat sich Bibb in die erste Liga gespielt. Keiner versteht es wie er, Folk, Blues und Singer-Songwriter Genre auf so sensible, eigenständige Art zusammenzubringen. Er steht den Folk-Roots eindeutig näher, und da hat es auch nicht geschadet, dass er einige Alben mit schwedischen Musikern aufgenommen hat, die zwar auf Akkordeon, Gitarren und Mandolinen Blues spielen können, aber auch anderes Folkloregut einbringen.

    Bibb gilt als einer der momentan herausragenden Protagonisten des amerikanischen Blues, dazu gesegnet mit einer Stimme, von der ein Kritiker der New York Times schwärmte, sie wäre geradezu zum Sterben schön. Im heutigen Konzert treffen aber zwei kongeniale Musiker ihres jeweiligen Genres als Duo aufeinander: Der in Mali geborene und dort lebende Habib Koité komplettiert das Duo. Der Sänger und Gitarrist ist längst einer der erfolgreichsten und einflussreichsten Musiker Afrikas. Koité respektiert die traditionelle Musik seiner Vorfahren, sieht aber gleichzeitig den Tag kommen, an dem die Griots, die Dorfältesten, sich via Laptop mit der Welt unterhalten werden.

    Die New York Times schreibt über ihn: “Seine Reputation als Gitarrist ist schon beinahe mythisch, er kombiniert Rock- und Klassiktechniken mit Stimmungen aus Mali, die die Gitarre wie eine Kora oder N’Goni klingen lassen. Sein Gitarrenspiel verzaubert – egal, ob akustisch oder elektrisch verstärkt“. Koité hat eine besondere Technik entwickelt, mit der er den Klang des N’goni imitiert, des traditionellen Saiteninstruments der Jäger Malis. Virtuos ist auch sein Gesang, mal fein, kehlig, dann wieder tief. Vor allem wegen seiner mitreißenden Live-Auftritte wird Habib Koité, zu dessen erklärten und treuen Fans auch Jackson Browne und Bonnie Raitt zählen, als große Crossover-Hoffnung der Weltmusik gehandelt: ein Star, der mit Charisma und Können seine musikalischen Wurzeln einem breiten Publikum zugänglich macht. Es ist wohl die unerschrockene und äußerst feinsinnige Verschmelzung aller malischen Nuancen mit Soul und Blues, sogar Flamenco- Reminiszenzen zu einem neuen Klangbild, die den Zauber von Habib Koités Musik ausmacht.

    Dritter ist im Bunde ist der Percussionist Mama Koné, der den Klangteppich legt, auf dem die beiden Sänger agieren.

    Es wird etwas Besonderes: diese Begegnung zweier Stimmen aus zwei Kontinenten, die eines gemeinsam haben: Ihre Songs rühren an etwas, das im Dröhnen des popmusikalischen Alltagsgeschäfts verloren gegangen ist: an die spirituelle Dimension der Musik.

    Mit freundlicher Unterstützung der Kasseler Sparkasse

  • Thursday
    02.08.
    Kulturzelt, Kassel
    Genre
    SINGER/SONGWRITER
    Thu 02.08.2012
    Einlass: ab 19:30 Uhr
    Beginn: ca 20:00 Uhr
    Location
    Kulturzelt, Kassel
    Eintrittspreis
    Vorverkauf: 21,50 €
    VVK-Stelle: HNA Kartenservice
    Veranstalter
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    Perfect Darkness

    Fink, wie diese kleinen Vögel, oder so, wie es im amerikanischen gemeint ist: Verräter. Fink, aka Fin Greenall, ist ein auch elektromusikalisch bewanderte Singer-Songwriter, seine frühen Reverenzen hat er im Trip-Trop und DJing. Ein Künstler, der keine Kompromisse macht und charmant an jeder Klischeefalle vorbei läuft . Fink zählt neben Kollegen wie José Gonzalez oder Bright Eyes zur Speerspitze der Neo-Folk und Singer/Songwriter Bewegung. In den vergangenen drei Jahren hat er gemeinsam mit Guy Whittaker (Bass) und Tim Thornton (Drums) mehr als 300 Konzerte gespielt, unter anderem mit Zero 7 und Massive Attack.
    Darüber hinaus machte Fink Furore als Songschreiber für Künstler wie John Legend oder Amy Winehouse und Remixer für Elbow, Nina Simone oder Ryuchi Sakamoto, um nur einige zu nennen. Nach drei von den Kritikern gefeierte Alben folgt 2011 „Perfect Darkness“, ein weiteres emotionales, hypnotisierendes Werk. Der szenebekannte Finian Paul Greenall besinnt sich in „Perfect Darkness“ einmal mehr seiner Wurzeln und greift zur Akustikgitarre.

    Es ist etwas Eigenes an den Saiten der Gitarre, oder an Finks minimalistischen Arrangements, das seinem Gitarrenspiel eine besondere Kühle verleiht. Die markante Stimme, irgendwo zwischen rauh und zart, eisig und fragil, fügt sich in dieses klangliche Bild ein wie eine siebte Saite auf der Gitarre – dies ist der spezielle Fink-Flow. Fink veröffentlicht auf Ninja Tunes, einem Label, das an sich schon als ebenso individuelle wie innovative Genrebezeichnung gilt. Aber dort Folk? Ja – Fink ist die perfekte Blaupause für die schlichte Eleganz dieser Musik. Fink kling organisch und urban, erinnert zuweilen an Portishead, es strahlt aus der Dunkelheit, denn nach wohliger Melancholie gibt es immer einen überraschenden Twist, der für Licht sorgt. Dieser eigenartige Mix aus Folk, relaxten Grooves und Soul ist der perfekte Soundtrack für den Sommer.

    Das Konzert ist unbestuhlt

  • Friday
    03.08.
    Kulturzelt, Kassel
    Genre
    JAZZ/BLUES
    Fri 03.08.2012
    Einlass: ab 19:30 Uhr
    Beginn: ca 20:00 Uhr
    Location
    Kulturzelt, Kassel
    Eintrittspreis
    Vorverkauf: 21,50 €
    VVK-Stelle: HNA Kartenservice
    Veranstalter
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    Beats & Bruises

    Das kombinieren verschiedenster Genres zu einem musikalischen Gesamtwerk ist seit vielen Jahren die Lieblingsbeschäftigung der schwedischen Sängerin und Pianistin Linda Carlsson. Die üblichen Vergleiche à la „schwedische Kate Nash“ hinken etwas und der Stilmix von Miss Li ist ein recht umfangreicher, der mit den Attributen Rag Time, Chanson, Jazz, Blues und Pop und auch etwas Cabaret umfängt. Letztlich steht trotz der oftmals ernsten Texte Freude im Vordergrund und das sieht man dieser Band besonders live an.

    Dabei scheint nicht zuletzt ihre Heimatstadt Borlänge besondere Ambitionen zu wecken:
    Neben Carlsson hat die industriell geprägte Stadt nämlich bereits Top-Bands wie Mando Diao und Sugarplum Fairy hervorgebracht. Seit 2006 veröffentlicht Miss Li fleißig Langspielplatten und schaffte fast immer den Sprung in die Charts. Schnell, schneller, Miss Li: Mit drei Albumveröffentlichungen innerhalb eines Jahres sorgte Miss Li im Jahr 2007 für helle Aufregung im europäischen Singer/Songwriter-Lager. Kurze Zeit später landete bereits die erste Best-Of-Scheibe der zierlichen Schwedin in den Plattenregalen, ihre Musik schmückte so illustre US-Serienformate wie „24“, „Lost“ oder „Greys Anatomy“.
    Mit Bar-Feeling, lockeren Roadmovie-Soundtrack-Anleihen und einem Sack voller eingängiger Melodien füllt Miss Li einen Raum, der keinen Platz für musikalische Ausfälle bereithält. Wenn es auch in diesen Liedern um Gefühle geht, so sind sie doch nicht emotional klebrig. Sie singt einfach aus ihrem Leben. Als würde man sie fragen „Hey, wie geht’s dir“, und sie würde beginnen „Miss Li“ zu singen. 2011 schließlich erschien Album Nummer fünf, „Beats & Bruises“. Darauf haben die Skandinavier das Tempo noch mal angezogen und eine gehörige Portion Tanzpolka unter die ironischen Jazz-Pop-Nummern gemischt.

    Linda Carlsson, piano, voc.; Sonny Boy Gustafsson, guitar; Clas Lassbo, bass; Gustav Nahlin,drums; Edvin Nahlin, key.; Lars Åhlund, sax.

    Das Konzert ist unbestuhlt

  • Saturday
    04.08.
    Genre
    SOUL
    Sat 04.08.2012
    Einlass: ab 19:30 Uhr
    Beginn: ca 20:00 Uhr
    Location
    Kulturzelt, Kassel
    Eintrittspreis
    Vorverkauf: 21,50 €
    VVK-Stelle: HNA Kartenservice
    Veranstalter
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    Charles Bradleys Geschichte ist ein modernes Märchen. Nach Jahrzehnten der Armut und Obdachlosigkeit hat er mit 62 Jahren sein Debütalbum veröffentlicht. „No Time For Dreaming“ ist eine der besten Soulplatten der letzten Jahre und Bradley erobert nun die Konzertbühnen in den USA und Europa. “The screaming eagle of soul” wird er genannt; Bradley ist ein Deep-Soul-Sänger, der den rauen funky Ton von James Brown und Joe Tex mit der nihilistischen Weltsicht von O.V. Wright und James Carr verbindet.

    Er wurde 1948 geboren und hat Aufstieg und Fall der Soulmusik persönlich miterlebt. Das Label Daptone Records bescherte uns in den letzten Jahren so großartige Musiker wie Sharon Jones und Lee Fields; nun steht Charles Bradley im Rampenlicht. Daptone Records wurde für die Veröffentlichung im vergangenen Jahr in die Bestenliste der deutschen Schallplattenkritik aufgenommen. Der Soul von Charles ist vom Leben geformt, doch immer trägt er die unerschütterliche Hoffnung auf eine bessere Welt in sich. Seine All-Star- Band hat den Geist James Browns inhaliert, die Musiker gehören zu den Dapkings, Antibales und der Budo Band, ihr Zusammenspiel ist tight und erdet die Stimme Charles Bradleys.
    Anlässlich des vierzigsten Bühnenjubiläums von Marvin Gayes „Whats Going on“ stand Bradley kürzlich mit Stevie Wonder und Sharon Lones auf der Bühne, er spielte im vergangenen Jahr mit B.B. King und auf dem Nirvana Tribute Album ist er mit einer in Soul getauchten Version von „Stay away“ zu hören. Ladies & Gentleman! Charles Bradley kommt in diesem Sommer für einige Konzerttermine nach Deutschland und wird das Publikum mit seiner Stimme und seiner ans Herz gehenden Performance umarmen! “No Time For Dreaming”: Die Zeit des Träumens ist so vorbei. Energie, Talent und Beharrlichkeit haben sich ausgezahlt, Charles Bradley steht endlich da, wo er hingehört: auf der Bühne.

    Das Konzert ist unbestuhlt

  • Wednesday
    08.08.
    Kulturzelt, Kassel
    Genre
    POP
    Wed 08.08.2012
    Einlass: ab 19:30 Uhr
    Beginn: ca 20:00 Uhr
    Location
    Kulturzelt, Kassel
    Eintrittspreis
    Vorverkauf: 23,50 €
    VVK-Stelle: HNA Kartenservice
    Veranstalter
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    The Devil`s Walk

    Wer in den letzten Jahren den Finger an den Puls elektronischer Musik gelegt hat, dem wird Apparat begegnet sein. Sascha Ring, der Berliner Musiker, der unter jenem Alias firmiert, war eine der treibenden Kräfte elektronischer Musik der letzten Dekade. Er hat inzwischen drei umjubelte Apparat-Alben herausgebracht – und gefeierte Gigs in unzähligen Clubs und Festivals rund um den Erdball gespielt.

    The Devil’s Walk, das nunmehr vierte Album, ist eine Verbeugung vor Percy Bysshe Shelleys gleichnamigem satirischen Gedicht aus dem Jahr 1812. Der Albumtitel ist nicht nur eine Referenz an Shelleys auch nach 200 Jahren aktuelle Sozialkritik; The Devil’s Walk spielt auf einen Sommer in Mexiko an: „Der Tod hat eine andere Bedeutung in Mexiko. Die Menschen feiern Beerdigungen, sie sind nicht unbedingt nur Grund zur Trauer; ich fand das interessant und wollte das thematisieren.“
    Doch auch die Balladen sind nicht das Werk eines tiefbetrübten Songwriters: „Es gibt sicher ein durchgängiges Thema hinter den Songs – ich möchte nicht sagen, was jeder über seine Platten sagt: Es ist ein sehr persönliches Album.

    So oder so – alles, was man über Sascha Ring und Apparat wissen will, liegt in dieser fabelhaften Musik. Mit seiner Dream-Pop-Sigur-Ros-Signatur signalisiert Apparat eine Wende und amalgamiert epische, emotionale Texturen zu dichtem Sci-Fi Soul. Als missing link zwischen Steve Reich und RADIOHEAD evoziert The Devil’s Walk jene schwer fassbare euphorische Melancholie die einen dazu antreibt, die Arme vor Freude in die Luft zu werfen, während einem gleichzeitig die Tränen die Wangen hinunter rinnen. Facettenreich, poppig, dubbig schimmern die musikalischen Handschriften der Vorzeige-Bpitcher durch die Soundscapes. Die Zusammenarbeit der nun vierköpfigen Band wird im Konzert zu einer wahren Lehrstunde des Spagats zwischen Pop und abstrakter Elektronik.

    Das Konzert ist unbestuhlt

  • Thursday
    09.08.
    Genre
    UNDERGROUND POP
    Thu 09.08.2012
    Einlass: ab 19:30 Uhr
    Beginn: ca 20:00 Uhr
    Location
    Kulturzelt, Kassel
    Eintrittspreis
    Vorverkauf: 19,50 €
    VVK-Stelle: HNA Kartenservice
    Veranstalter
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    This Silence Kills / Millfoil

    Nigel Wright kommt direkt aus den Höhen der Blue Ridge Mountains, roh und naturalistisch spielt die Akustikgitarre, der Gesang ist trocken und beinahe ungefiltert. Die spartanische Instrumentierung, mit Hall in die Weite gezogen, erzeugt ein Gefühl der Abgeschiedenheit. Unprätentiös schreibt sich Nigel Wright durch seine wunderschönen Songs. Hier und da findet man Erinnerungen an Damien Rice oder Bon Iver, denen Wright nachfühlt. Das Album “Millfoil” hat der heute 18-jährige Nigel mit 16 in seinem Home Studio aufgenommen. Durch das limitierte Equipment, bestehend aus einem 8-Track-Recorder und ein paar Mikrofonen, wurde jeder Sound akribisch gewählt. Man sollte ihn im Auge behalten und in den Ohren sowieso.

    Dillon setzt sich ans Piano, spielt, singt, rappt, schreit ins Megaphon und programmiert die Beats dazu. Dillon ist gesegnet mit einer besonderen Stimme und einem feeling für Ohrwurm-Arrangements, ihre Lieder haben immer einen Twist. “Dillon” flüstert man sich in der Underground-Pop-Szene in Deutschland im Moment hinter der Hand zu. Ein Geheimtipp für Freunde, denen man Gespür für Qualtät zutraut. Minimalistische Techno-Rhythmen aus dem Computer begleiten das Keyboard, wie ein Sturm ihre Stimme, wenn das Megaphon zum Einsatz kommt. Dass Dominique Dillon de Byington, so der vollständige Name, zur Musik gefunden hat, ist ein Glücksfall. Im Roster von Ellen Alliens Label Bpitch Control bildet sie sozusagen den charmanten Ausfallschritt in einem ambitionierten, elektronisch grundierten Korpus und verleiht eben jenem, einen etwas melancholisch, poppigen Anstrich – eine Facette die man so noch nicht von Bpitch kannte.

    Über verschlungene Wege trieb es die gebürtige Brasilianerin nach Deutschland. Anfangs gab es lediglich Dillon, ein Piano und das raue Grundgerüst einiger Songs. Daraus entstanden in kreativer Eigenregie kleine Filmschnipsel, die schließlich in einem eigenen Youtube-Kanal landeten und sie gleichsam zum Zentrum eines über Nacht wachsenden Publikums machten. “This Silence Kills” heißt ihr Album und schafft es, die Ambivalenz zwischen melancholischer Empfindlichkeit und erbauenden, verspielten Elektronica-Stücken zu überbrücken. Chanson versus Electro? Für Dillon lediglich zwei Seiten einer Medaille. Dillon ist im letzten Jahr zum Liebling der Musikmedien und des Feuilletons avanciert – und bald kein Geheimtipp mehr.

    Mit freundlicher Unterstützung der Wintershall Holding GmbH

  • Friday
    10.08.
    Genre
    JAZZ
    Fri 10.08.2012
    Einlass: ab 19:30 Uhr
    Beginn: ca 20:00 Uhr
    Location
    Kulturzelt, Kassel
    Eintrittspreis
    Vorverkauf: 21,50 €
    VVK-Stelle: HNA Kartenservice
    Veranstalter
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    We’re all in this together

    Im vergangenen Sommer war sie unser Eröffnungsgast – heute gehört Gabby und ihrer Band die Bühne allein.
    Gabby Young & Other Animals haben sich einer wunderbaren Mischung aus HonkyTonk, Moulin-Rouge-Twist, Osteuropafolk, Power-Chanson, Swing-Jazz und Zirkusmusik verschrieben. Wenn man schon vergleichen will, also eine britische Version der norwegischen Katzenjammer-Compagnie. Sie sind zeitlos, irgendwie aus der Zeit gefallen und dabei verblüffend lebensfroh. Am ehesten trifft es wohl der Begriff “Circus Swing”, den Fans im United Kingdom eigens für ihre Landsleute prägten. Zirzensisch geht es in der Tat zu.

    Die zierliche Frontfrau Gabby Young und ihre Begleiter an Klarinette, Trompete, Posaune, Kontrabass, Mandoline, Banjo etc. jonglieren artistisch mit Ragtime und Big-Band-Bombast, Mazurka und Operndramatik, Varieté und Vaudeville, Kirmeswalzer und Backen voller Balkan-Blasmusik. Was für ein buntes und zauberhaftes Treiben! Die Unvorhersehbarkeit hat Methode, und das Vereinen von scheinbar Unvereinbarem macht den jungen Musikern ganz offensichtlich einen großen Spaß. Mit diebischer Freude wechseln sie übergangslos zwischen Dixieland-Anklängen, morbiden Akustikfolk-Balladen Swingjazz in Schieflage und liebenswerten Pop-Ohrwürmern . Und wunderschön, weil so fremdartig. Schön fremd.

    Die Liedertexte aus Gabby Youngs Feder sind nicht minder ungewöhnlich. Mit ihrer mehrere Oktaven umspannenden Stimme, die vom Jazz-Crooning bis zu opernhaften Spitzentönen alles kann, singt die Engländerin von all den Widerständigkeiten des Lebens. Mit zwölf wurde Gabby Young als jüngstes Mitglied aller Zeiten an der National Youth Opera aufgenommen. Gabby war bereits auf dem besten Weg zur Opernsängerin, als ihr die Begeisterung für Jeff Buckley und die Meister der Jazzvergangenheit dazwischenkamen. Ein Glück für uns! Und genau das richtige für die Kulturzelteröffnung 2011.

    Mit freundlicher Unterstützung der Wintershall Holding GmbH.

  • Saturday
    11.08.
    Sat 11.08.2012
    Einlass: ab 19:30 Uhr
    Beginn: ca 20:00 Uhr
    Location
    Eintrittspreis
    Vorverkauf: 21,50 €
    VVK-Stelle: HNA Kartenservice
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    Boxer

    „Die Tage werden anders sein“ hieß die erste Single von Johannes Oerding, die seinem Debutalbum „Erste Wahl“ vorausging – und in der Tat sollte das die symbolische Überschrift der näheren Zukunft des sympathischen Sängers und Songwriters sein. Denn kurz darauf fand Oerding, bis dahin kleine Clubs gewohnt, sich im Programm von Ich & Ich, Simply Red und den Söhnen Mannheims mit seiner Band in den Arenen des Landes wieder. In einer derart neuen Umgebung in der viele Künstler panische Angst bekämen, läuft Oerding geradezu zu Höchstform auf und schafft es Show um Show, das Publikum, das eigentlich für die Band NACH Johannes Oerding gekommen war, im Sturm zu erobern.

    Neues wagen, an sich glauben und auch dann nicht aufgeben, wenn das Verständnis der Umgebung fehlt. Der Song “Tausend Menschen” gibt die Richtung vor auf Johannes Oerdings zweitem Album “Boxer”. In Amerika würde man das “Think positive” nennen, Johannes Oerding sagt: “Ich hab Angst zu wenig Mensch zu sein.” „Boxer“ stieg dann auch prompt in die Top Ten der deutschen Charts ein. Bisheriger Höhepunkt seiner Karriere war eine restlos ausverkaufte Tournee mit zwei aufeinanderfolgenden Abschlusskonzerten in der Großen Freiheit, dem wohl renommiertesten Live Club in Hamburg, der Wahlheimat Oerdings.

    Seine Geschichten und Songs klingen immer nur nach ihm und seinem ganz eigenen Erzählstil – damit berührt der charmante Blondschopf nicht nur die Damenwelt, sondern gleich auch noch die mitgebrachten männlichen Begleiter, die, anfangs vielleicht noch ein wenig scheu, spätestens in der Hälfte des Sets lauthals mitsingen.
    Johannes’ akustische Gitarre und vor allem seine außergewöhnliche Stimme zieht einen roten Faden durch das live-Geschehen, das Singer/Songwriter, Rock, orchestrale Begleitung oder auch mal einen Loop verbindet – alles was bleibt, ist dass es sich verändert. Uns bleibt Johannes Oerding, der unbeirrt seinen Weg geht, der heute klingt wie …eigentlich müßig, sich darüber Gedanken zu machen. Johannes Oerding klingt wie Johannes Oerding. Das gelingt nicht jedem. Johannes Oerding schon.

  • Sunday
    12.08.
    Kulturzelt, Kassel
    Genre
    INDIE
    Sun 12.08.2012
    Einlass: ab 19:30 Uhr
    Beginn: ca 20:00 Uhr
    Location
    Kulturzelt, Kassel
    Eintrittspreis
    Vorverkauf: 23,50 €
    VVK-Stelle: HNA Kartenservice
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    Dem Eröffnungsfest der diesjährigen Berlinale haben Boy den Drive verliehen.
    «Drive darling, drive…» BOY – das sind Valeska Steiner und Sonja Glass. Erstere kommt aus Zürich, zweitere aus Hamburg; die Texte sind englisch, die Songs von Weltformat. Es sind elektrisierende Popstücke. Reich an Facetten, filigran arrangiert.Nina Kinert kommt einem in den Sinn, skandinavisches Songwritertum. Aber auch Indie-Pop. Wie in «Drive». Der Song sagt: volle Fahrt voraus. Valeska Steiner singt «Drive darling, drive». BOY geben Gas. Plötzlich sind da Beats, die gemahnen gar an Phoenix, die französischen Synthie-Rocker. Ganz von ungefähr kommt das nicht: Bei vier Stücken ist der Drummer von Phoenix höchstpersönlich am Werk.

    Herbert Grönemeyer sagte über die Mini-Girlgroup: “Boy ist lebensbejahende, augenzwinkernde, vortreffliche, klare Musik. Direkt aus tiefen Herzen, melodiös, becircend. Wohltuend!”. Der Sound des Duos klingt wie eine Mischung aus der rockenden Eleganz von Phoenix, der quirligen Musikalität von Feist und der emotionalen Tiefe eines Bon Iver. Die beiden Frauen haben sich an einem Popkurs in Hamburg kennengelernt und gaben ihr Debut mit dem Album «Mutual Friends», das auf Grönemeyers Label Grönland erschien.. Übrigens war Valeska Steiner als Solo-Singer/Songwriterin eine der ersten MX3 Entdeckungen, die auf DRS Virus zu hören waren. BOY – das ist ein junges Duo, das sich seinen eigenen musikalischen Weg bahnt. Eine Art Songwriter-Pop, der berührend und verspielt klingt, und sich seine Geschichten aus dem eigenen Leben angelt. Die Single “Little Numbers” ist ein Nachzügler auf dem Album. Aber genau deshalb – weil alles erledigt war, und die Arbeit spielerisch wurde – besitzt “Little Numbers” diesen ausgelassenen Drive, etwas ungestüm Wildes und eine frisch verliebte Heiterkeit. BOY beweist, dass man auch heutzutage ohne digitale Bässe viel Stimmung machen kann! Der Song wurde zum Soundtrack des Kinofilmes „Sex ist auch keine Lösung“.

    Die klare Stimme von Sängerin Valeska Steiner steht immer im Zentrum des Geschehens. Und das ist auch gut so, denn die Schweizerin überzeugt mit angenehm lasziven Vocals. Die Hit-Dichte ist beachtlich. Ob “Little Numbers”, “Drive Darling” oder das flotte “Oh Boy”; alles Songs mit Ohrwurmqualitäten. Die Gitarren werden gezupft, manchmal kräftig angeschlagen. Feinfühlige Keyboard-Themen und unverschnörkelte Rhythmen bilden das musikalische Fragment für eine wunderbar entspannte Musik. «This is the beginning», heisst es im Opener. Es ist erst der Anfang. Von BOY wird noch viel zu hören sein.

  • Wednesday
    15.08.
    Kulturzelt, Kassel
    Genre
    FOLK
    Wed 15.08.2012
    Einlass: ab 19:30 Uhr
    Beginn: ca 20:00 Uhr
    Location
    Kulturzelt, Kassel
    Eintrittspreis
    Vorverkauf: 31,50 €
    VVK-Stelle: HNA Kartenservice
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    Brenna Tuats Tour 2012

    Er ist wieder da: Nachdem das Konzert im vergangenen Jahr ratzfatz ausverkauft war – 2012 gleich an zwei Abenden. Und wieder wird die Bühne zum
    musikalischen Labor. Dabei klingt Hubert von Goisern so konzentriert wie selten zuvor: Nach seiner opulent in Szene gesetzten Donautournee begleiten den leidenschaftlichen Multiinstrumentalisten und Sänger diesmal nur ein Schlagzeug, ein Bass und eine Gitarre.
    Nachdem er mit einem Konzertschiff die Donau bis zu ihrem Delta in der Ukraine bereist hat, bricht der virtuose Brückenbauer nun mit leichtem Gepäck zu neuen Ufern auf. Mit einem schwimmenden, klingenden, singenden Dorf, wie er es nannte, fuhr er im die Donau rauf und runter, stromaufwärts und stromabwärts quer durch das neue Europa, von den Zentren bis an die Ränder, von Linz aus nach Rotterdam und bis zum Schwarzen Meer.

    Er folgte einer Vision: der Einheit in der Vielfalt. Musik ist die gemeinsame Sprache und die Botschaft. Und Hubert von Goisern ist ein Künstler, der sie in die Welt hinausträgt, der über alle Grenzen hinweg Verständigung und Austausch sucht. Die abenteuerliche Flussfahrt ist nun vorbei, die Konzertbarke ihrer ursprünglichen Bestimmung als Schottertransporter im Flussverkehr zurückgeführt – aber die Energie, die Spielfreude und die Freude an der Begegnung mit anderen Musikern und Menschen wird weitergetragen in das Jahr 2012. Reduziert bis auf den Kern seiner vieldeutigen Musik wendet sich Hubert von Goisern 2012 dem Wesentlichem zu: dem puren Konzentrat der Songs,mit denen der erdige Fantast aus dem Salzkammergut seit einem knappen Vierteljahrhundert die Welt beglückt. Soul, Jazz, Samba, afrikanische Melodien halten keinen auf dem Stuhl und daher, und auf ausdrücklichen Wunsch von Hubert, werden diese dann auch weggeräumt!

    Hubert von Goisern, voc., Zieharmonika, guitar., Maultrommel, klar.,lap steel; Alexander Pohn drums., voc.; Helmut Schartlmüller, bass, voc.;Severin Trogbacher git., voc.

    Das Konzert ist unbestuhlt

  • Thursday
    16.08.
    Kulturzelt, Kassel
    Genre
    FOLK
    Thu 16.08.2012
    Einlass: ab 19:30 Uhr
    Beginn: ca 20:00 Uhr
    Location
    Kulturzelt, Kassel
    Eintrittspreis
    Vorverkauf: 31,50 €
    VVK-Stelle: HNA Kartenservice
    Veranstalter
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    Brenna Tuats Tour 2012

    Er ist wieder da: Nachdem das Konzert im vergangenen Jahr ratzfatz ausverkauft war – 2012 gleich an zwei Abenden. Und wieder wird die Bühne zum
    musikalischen Labor. Dabei klingt Hubert von Goisern so konzentriert wie selten zuvor: Nach seiner opulent in Szene gesetzten Donautournee begleiten den leidenschaftlichen Multiinstrumentalisten und Sänger diesmal nur ein Schlagzeug, ein Bass und eine Gitarre.
    Nachdem er mit einem Konzertschiff die Donau bis zu ihrem Delta in der Ukraine bereist hat, bricht der virtuose Brückenbauer nun mit leichtem Gepäck zu neuen Ufern auf. Mit einem schwimmenden, klingenden, singenden Dorf, wie er es nannte, fuhr er im die Donau rauf und runter, stromaufwärts und stromabwärts quer durch das neue Europa, von den Zentren bis an die Ränder, von Linz aus nach Rotterdam und bis zum Schwarzen Meer.

    Er folgte einer Vision: der Einheit in der Vielfalt. Musik ist die gemeinsame Sprache und die Botschaft. Und Hubert von Goisern ist ein Künstler, der sie in die Welt hinausträgt, der über alle Grenzen hinweg Verständigung und Austausch sucht. Die abenteuerliche Flussfahrt ist nun vorbei, die Konzertbarke ihrer ursprünglichen Bestimmung als Schottertransporter im Flussverkehr zurückgeführt – aber die Energie, die Spielfreude und die Freude an der Begegnung mit anderen Musikern und Menschen wird weitergetragen in das Jahr 2012. Reduziert bis auf den Kern seiner vieldeutigen Musik wendet sich Hubert von Goisern 2012 dem Wesentlichem zu: dem puren Konzentrat der Songs,mit denen der erdige Fantast aus dem Salzkammergut seit einem knappen Vierteljahrhundert die Welt beglückt. Soul, Jazz, Samba, afrikanische Melodien halten keinen auf dem Stuhl und daher, und auf ausdrücklichen Wunsch von Hubert, werden diese dann auch weggeräumt!

    Hubert von Goisern, voc., Zieharmonika, guitar., Maultrommel, klar.,lap steel; Alexander Pohn drums., voc.; Helmut Schartlmüller, bass, voc.;Severin Trogbacher git., voc.

    Das Konzert ist unbestuhlt

  • Friday
    17.08.
    Fri 17.08.2012
    Einlass: ab 19:30 Uhr
    Beginn: ca 20:00 Uhr
    Location
    Kulturzelt, Kassel
    Eintrittspreis
    Vorverkauf: 19,50 €
    VVK-Stelle: HNA Kartenservice
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    Salsa Cubano

    Heute kommt die Nummer eins der Salsa Musik in Kuba nach Kassel,
    Kubas Starpianist Manolito und seine Band Trabuco, die man getrost Orchester nennen darf. Was für ein lebensfrohes Bild: die Musiker spielen, tanzen, singen und werfen sich Töne und Melodien zu. Und machen bei aller Professionalität den Eindruck, großen Spaß zu haben. Geige, Cello, Flöte, Trompete, Posaune, Synthesizer, Piano, Congas, Bass – alles live und im verrückten Salsatakt neben-, über-, unter- und nacheinander.

    Wie es im musikalischen Kuba so ist, spielte Manolito schon als kleines Kind Piano, sein Talent sprach sich herum und mit knapp zwanzig Jahren war Manolito bereits der Pianist der Band ‚Maravilla de Florida’, damals das führende Tanzorchester Kubas.
    Vor 15 Jahren gründete Manolito Simonet in Havanna dann seine eigene Gruppe Trabuco und gehört seitdem zu den absoluten Topformationen Kubas. Unzählige Salsahits, mehrere Auszeichnungen (u.a. zweimal als Kubas Musiker des Jahres) und viele Auslandstourneen haben aus ‚Manolito y su Trabuco’ eine feste Grüße der internationalen Salsaszene gemacht. Einige Kompositionen von Manolito gehören zu den bekanntesten Salsasongs überhaupt. ‚Marcando la distancia’ fehlt in keiner Latino Disco und ‚El aguila’ wurde 1999 von der amerikanischen Musikakademie ASCAP zum Salsasong des Jahres gewählt. Die Aufnahme von Victor Manuelle verkaufte sich über 1,5 Millionen Mal. Seine CDs “Locos por mi Habana” und „Hablando en serio“ erhielten 2005 und 2007 jeweils den Cubadisco Award, Kubas wichtigster Musikpreis. Aus dem Album “Hablando en serio” wurde der Titel “Sacude la mata” sogar von Salsa Legende Andy Montanez gecovert.

    Beeindruckend an Manolitos Arbeit ist, dass er keinen aktuellen Trend wie z.B. die Timba oder Salsaton (Salsa + Reggaeton) verpasst, – er ist ein Trendsetter – und dennoch nie den Bezug zur traditionellen kubanischen Musik, dem Son, verliert. Seine Liebe zum Son stellt Manolito auch als Produzent in einer Vielzahl von CD-Aufnahmen unter Beweis.

    Das Konzert ist unbestuhlt

  • Saturday
    18.08.
    Kulturzelt, Kassel
    Sat 18.08.2012
    Einlass: ab 19:30 Uhr
    Beginn: ca 20:00 Uhr
    Location
    Kulturzelt, Kassel
    Eintrittspreis
    Vorverkauf: 23,50 €
    VVK-Stelle: HNA Kartenservice
    Veranstalter
    Links

    Solidarity Breaks Tour

    Als Kopf der Band Span feierte er schon Erfolge weit über die Grenzen seines Heimatlandes hinaus, bis zu dem Zeitpunkt als ihn sein Faible für Soundtüfteleien einholte. Zum Glück kann man nur sagen, denn wer das Album „“Solidarity Breaks“ in die Finger bekommt, wird feststellen wie viel Spaß wirklich handgemachte Musik machen kann. Der Norweger tauscht die Soundgarden- und Aerosmith-Sounds, die seine alte Band beherrschten, gegen Sly & The Family und The Meters: in seinem Haus in Oslo mischt er ein wenig Funk mit viel Soul. Ganz allein. Bernhoft ist genau das, was man unter einem Ausnahmekünstler versteht: brilliante Stimme, staubtrockener Humor gepaart mit ausgelassener Spielfreude, Songs auf dem besten Weg zu Klassikern und ein vielfältiger Sound präsentiert in ausgefeiltem, technisch versierten Auftreten: „One-Man-Full-Band“ nennt Bernhoft selbst dieses Setup ernst-humorvoll. Auf der Bühne arrangiert Bernhoft seine komplexen Arrangements mit Hilfe von Samples und Loops, die er nach und nach live einspielt und kreiert so einen vielschichtigen Sound.

    „Er ist absolut faszinierend, eine sensationelle One-Man-Show! Den Mann muss man live sehen.“ – mit diesen Worten kündigte Harald Schmidt den norwegischen Soul-Singer Jarle Bernhoft in seiner Sendung an. Denn Bernhoft ist viel, viel mehr als „nur“ ein Sänger: er ist Vollblutmusiker und Vollblut-Entertainer, Multi-Instrumentalist, Sampling- und Loop-Wizard, gesegnet mit beneidenswerter Stimme, kurz: die multiple Musikalität in Person! Was da an Soul, Funk, Blues und Groove in diesem eher schlaksigen Mittdreißiger aus Norwegen steckt, überrascht und erfreut. Und weil dies alles nicht einfach zu beschreiben ist, empfehlen wir auf youtube: „cmon talk“

    Mit freundlicher Unterstützung der Wintershall Holding GmbH

  • Sunday
    19.08.
    Kulturzelt, Kassel
    Genre
    WELTMUSIK
    Sun 19.08.2012
    Einlass: ab 19:30 Uhr
    Beginn: ca 20:00 Uhr
    Location
    Kulturzelt, Kassel
    Eintrittspreis
    Vorverkauf: 21,50 €
    VVK-Stelle: HNA Kartenservice
    Veranstalter
    Links

    Live Sommer 2012

    Adieu Kulturzelt Sommer – willkommen 17 Hippies!
    Dieses Jahr sind die Hippies auf einer wirklich riesigen Welttournee, aber Glück gehabt: Kassel gehört dazu. Wenn die 17 Hippies aus dem Rest der Welt zurückkehren, haben sie meist mehr im Gepäck als beim Auftakt der Reise. Allerdings sind es kaum kitschige Staubfänger, die Koffer und Taschen füllen. Vielmehr bevölkern neue Klänge und Melodien die zwölf kreativen Köpfe. Nach Wochen der Live-Performances auf den Bühnen von Spanien, Frankreich, Israel oder China warten unzählige Rhythmen, Melodien und Instrumente darauf, in neuen Stücken verarbeitet zu werden. Ihre Musik steckt in den Klängen türkischer Straßenmusiker oder lässt sich auch mal von einem javanesischen Schattenspieler im eigenen Viertel inspirieren.

    Genre-Bezeichnungen wie Weltmusik reichen nicht aus, um zu beschreiben, wie die vielköpfige Band ihre musikalischen Stärken in den letzten sechzehn Jahren zur Höchstform gebracht hat. Apropos Musikeranzahl: zählen ist zwecklos! 17 klingt einfach gut und bedeutet nicht unbedingt das, was einem als erstes in den Sinn kommt … oder was man auf der Bühne sieht. Mit Phantom Songs haben die 17 Hippies seit ihrem Bestehen zehn Alben veröffentlicht. Sie spielten als erste deutsche Band auf dem legendären WOMAD-Festival in Australien und Neuseeland. Das Repertoire der 17 Hippies umfasst mehr als die Summe aller identifizierbaren Komponenten.

    Alles begann mit der Idee, Musik auf so einen kleinen gemeinsamen Nenner zu bringen, dass möglichst viele Musiker mitspielen können. Anfänglich wurden eingängige Melodien und Grooves traditioneller Musik naher Nachbarländer für den eigenen Gebrauch arrangiert. Balkanrhythmen haben dem anglo-amerikanischen Rock/Pop/Jazz-Background der Mitglieder neue Impulse gegeben. Ganz auf die einzelnen Musiker und ihr akustisches Instrumentarium abgestimmt, hat sich die Musik der 17 Hippies im Gesamtbild zu einem unverwechselbaren Sound verdichtet.
    Ihr Programm Phantom Songs zeigt weise, wohin der musikalische Weg die 17 Hippies führt. Ohne ihre Ursprünge aus dem Blick zu verlieren gehen sie zielstrebig nach vorn – offen, wandelbar und mit schwindelerregender Leichtigkeit am Puls der Zeit. Es ist der Geist der Zeit, des Jetzt, der durch die deutsch, französisch und englisch gesungenen Texte weht – inklusive des längst zum Klassiker gewordenen Stücks in hessischem Dialekt, das diesmal geradezu arabisch anmutet.

    Das Konzert ist unbestuhlt

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